traurig aber wahr …

Wenn ihr Zeit mitgebracht habt, dann würde ich euch gerne MEINE Geschichte erzählen ….

Samstag, der 11. Dezember 1999.

Meine Mutter kommt mich nach ihrer Arbeit besuchen. Das erste Mal seit ich vor 10 Tagen zu Hause ausgezogen bin. Doch auch jetzt hat sie wieder keine Zeit, auch nicht auf eine Tasse Kaffee. Sie wollte nur mal eben „Hallo“ sagen und dann sofort los. Sie hat doch heute ihre Weihnachtsfeier vom Laden aus und freut sich schon so sehr auf ihre beiden Freundinnen. Mama lässt sich schnell die fertig dekorierte Wohnung zeigen, vertröstet mich auf morgen und sagt:

Schön hast du es – sehr schön! Ich komme morgen zum Kaffee, ich bringe Kuchen mit und ZEIT!“

Traurig über den kurzen Besuch aber in voller Vorfreude auf morgen nehmen wir uns in den Arm und drücken uns ganz fest.

Bist du wirklich glücklich?“ fragt sie mich und ich nicke.

Ich möchte auch ein neues Leben anfangen!“ sagt sie und gibt mir einen letzten flüchtigen Kuss auf die Wange und flitzt die Treppe runter.

Vier Stunden später klingelt das Telefon.

Die Freundin meiner Mutter ist dran. Am Tonfall und an den Worten die sie versucht zu sagen, ja allein aus einem Bauchgefühl heraus weiß ich, es ist etwas schreckliches passiert.

Ich erfahre nur soviel, um zu wissen, dass ich mich ins Auto setzten muss um dorthin zu fahren, wo sich alle getroffen haben um eine schöne Weihnachtsfeier zu haben.

Dort angekommen, bleibt mir nichts anderes übrig, als dem Notarztwagen zu folgen.

Ich nehme an, dass meine Mutter gestürzt ist und schimpfender weise auf der Pritsche liegt und dem Arzt und Sanitäter versichert: „das wird schon wieder“

Im Krankenhaus angekommen muss ich sehr lange warten. In der Zwischenzeit rufe ich meine Familie  an. Ich erreiche nur meinen 17 jähren Bruder, der bei einem Freund zum Schachspielen verabredet war. Er kommt sofort. Wir witzeln darüber, dass Mama bestimmt sofort wieder zur Weihnachtsfeier will.

Eine Schwester kommt zu uns und überreicht mir alle persönlichen Sachen von Mama, ihre Kleidung, ihre Kette, ihre Ohrringe, ja sogar ihren Ehering. Da wusste ich, dass es etwas ernsteres ist. Man bittet uns um Geduld, noch könne man nichts sagen. Unsere Mutter müsse ins CT, aber noch sei sie nicht stabil genug……

Die Freundin von Mama kommt und erklärt uns unter Tränen, dass Mama zwischen ihr und noch einer Freundin eingehakt war. Die drei wollten es so richtig „krachen“ lassen. Wie man es eben mit 48 Jahren krachen lassen kann. Mama hätte plötzlich gesagt, dass ihr schlecht sei und wäre ineinander gesackt. Es hatte 20 Minuten gedauert, bis dass der Notarztwagen vor Ort gewesen wäre und in der Zeit hätte SIE Mama wiederbelebt.

Wir durften auf der Intensivstation kurz zu unserer Mutter. Mein „kleiner“ Bruder weinte so sehr und sagte immer wieder „ nein, nein, nein…“

Erst am nächsten Tag war meine Mutter stabil genug, dass man ihr die Untersuchung im CT zumuten konnte.

Wenig später wurde mir telefonisch das Ergebnis der Untersuchung mitgeteilt. Es war niederschmetternd!  Unsere Mutter war Hirntod.

Auf den Bildern vom CT sah man es deutlich. Sie hatte ein Aneurysma, welches geplatzt war. Durch die starke Hirnblutung kam jegliche Hilfe zu spät.

Ich werde niemals wieder das Bild aus meinen Gedanken verlieren, wie ich vor meinen Brüdern stehe und ihnen diese Nachricht mitteile.

Im Krankenhaus angekommen, wohlweislich, dass es das Letzte mal ist, wo wir unsere Mutter „lebend“ sehen, ist die Anspannung sehr groß. Mittlerweile ist auch unser Vater eingetroffen. Meine Eltern lebten zu diesem Zeitpunkt schon getrennt.

Im Vorzimmer sagt uns der behandelnde Arzt, dass drei Ärzte unabhängig voneinander den Hirntod festgestellt haben. Ganz vorsichtig fragt er uns, ob wir wissen, ob unsere Mutter Organspenderin sei. Unser Vater verlässt weinend den Raum. Er könne DAS nicht entscheiden. Mein Minderjähriger Bruder, wenn er es denn entscheiden dürfte, ist überhaupt nicht in der Verfassung überhaupt irgendeine Entscheidung treffen.

Also stehe nur ich da, eine 25 Jahre junge Frau, die bis gestern mit beiden Beinen fest im Leben stand. Die gedacht hat, jetzt wird alles wunderschön.

Auch Mama will ein neues Leben anfangen…… und dann wird es so abrupt beendet …. und das alles kurz vor Weihnachten.

Ich weiß, meine Mutter war über 2 Jahrzehnte lang regelmäßig zur Blutspende, aber ORGANSPENDE, das war eine ganz andere Liga.

Ich nehme mir ein wenig Zeit für mich, schnappe frische Luft und versuche eine Entscheidung zu treffen, von der ich ausgehe, dass Mama sie so getroffen hätte. Und da fällt mir folgendes ein:

Immer wenn meine Brüder oder ich krank waren, immer wenn wir uns ein Knie aufgeschlagen haben, wenn wir Fieber hatten oder Kummer…. dann hat unsere Mutter uns in den Arm genommen und gesagt „ Komm gib es MIR, dann musst DU nicht leiden!“

Gestärkt mit diesem Gedanken ging ich zur Station zurück und gab meine Einwilligung zur Organspende.

Einige Stunden später lernte ich den Transplantationskoordinator Dr. med. C. Freudenhammer kennen. Er und sein Team kamen mit einem Rettungswagen vom Transplantationszentrum Köln. Wir hatten ein langes Gespräch miteinander. Er erklärte mir, wie der Ablauf der Organspende sei. Er beschönigte nichts, war ehrlich und offen. Dafür bin ich ihm heute noch dankbar. Er hielt meine Hand und versprach mir, gut auf unsere Mutter aufzupassen Ich hatte keine Bedenken mehr, bat ihn jedoch um eine Ausnahme. Da ich die gleichen Augen habe wie meine Mutter, wollte ich nicht, dass man ihre Netzhäute zur Transplantation entnimmt. Ich hatte Angst. Angst vor ungewollt aufkommende Gedanken, wenn ich in Zukunft im Spiegel in meinen Augen schaue.

Es ist Montag der 13.12.1999. Ich bekomme gegen Mittag einen Anruf. Unsere Mutter ist tot. Sie ist zurück aus Köln-Mehrheim und wir können alles für die Beerdigung vorbereiten.

Schweren Herzens kümmere ich mich um alle anfallenden Dinge die nun erledigt werden müssen. Eigentlich habe ich einen klaren Kopf und bin unfassbar stark und gefasst. Mich plagt nur die eine Angst, meinen „kleinen“ Bruder „zu verlieren“, denn er hat vor ein paar Tagen seinen Glauben verloren.

WIR hatten ein wirklich trauriges Weihnachtsfest! Das erste Weihnachten ohne unsere geliebte Mutter.

Am 15. Januar 2000 bekam ich einen Brief von Dr. Freudenhammer, der mir zeigen sollte, dass ANDERE ein schönes Weihnachtsfest feiern konnten.

Nun zitiere ich wörtlich aus diesem Brief:

… ich möchte Ihnen nochmal meine Anteilnahme am Tod Ihrer Mutter ausdrücken und mich bei Ihnen bedanken, dass Sie in der für Sie so schweren Stunde einen solchen Großmut gezeigt haben und uns durch die Entnahme der Organe bei Ihrer lieben Verstorbenen die Gelegenheit gaben, anderen Menschen zu helfen.

Wir konnten ohne Probleme die Herzklappen, die Leber, die Nieren und die Bauchspeicheldrüse entnehmen und transplantieren. Die Vermittlung erfolgte dabei über Eurotransplant.

Die Herzklappen wurden inzwischen verschiedenen Patienten mit weit fortgeschrittenen krankhaften Veränderungen ihrer eigenen Herzklappen übertragen. Damit bleibt diesen Patienten die lebenslange Einnahme eines sehr nebenwirkungsreichen Medikamentes (Marcumar) erspart, das im Fall des Einsatzes einer künstlichen Herzklappe lebenslang vonnöten gewesen wäre.

Die Leber wurde einem 45-jährigen Mann aus Köln transplantiert, der schon seit langem an einer chronischen Leberentzündung litt. Das übertragenen Organ zeigt eine gute Funktion, so dass dieser Patient wieder mit Zuversicht in die Zukunft schauen kann.

Die rechte Niere wurde an ein 7-jähriges kleines Mädchen aus Essen vermittelt, das wegen einer chronischen Nierenentzündung seit rund einem Jahr nur noch mit der künstlichen Niere überleben konnte. Durch die rasche Transplantation konnte diesem Mädchen wieder ein kindgerechtes Leben ohne Dialyse ermöglicht werden. Die Kindern sind frühzeitige Transplantationen auch deshalb besonders wichtig, weil die Entwicklung des kindlichen Organismus, z. B. sein Körperwachstum, von einer guten Nierenfunktion abhängen. Welche Freude mag auch den Eltern durch diese Organspende widerfahren sein.

Die linke Niere und die Bauchspeicheldrüse wurden in einer kombinierten Transplantation einem 43-jährigen Diabetiker aus Köln übertragen, der aufgrund seiner Zuckerkrankheit eine Nierenschwäche entwickelt hatte und dialysieren musste. Auch hier bestehen keine Probleme, Die Urinausscheidung ist gut und der Mann muss nicht mehr an die Dialyse. Durch die Transplantation der Bauchspeicheldrüse konnte auch seine Zuckerkrankheit (Diabetes) geheilt werden, so dass er kein Insulin mehr spritzen muss und ihm weitere Folgeerkrankungen des Diabetes erspart bleiben.

Ich hoffe, dass dieses Wissen Ihnen und Ihrer Familie Trost bietet….“

Es hat uns Trost gegeben! Allein der Gedanke, dass alles Schlechte auch etwas Gutes mit sich bringt. Die anderen Familien hatten bestimmt ein schönes Weihnachtsfest. Ja vielleicht feiern Sie von nun an am 13.12. ihren „zweiten“ Geburtstag im Jahr.

Ich würde immer wieder so entscheiden, mit einer Ausnahme. Ich hätte keine Einwände mehr, die Netzhäute zu entnehmen.

Ironisch aber wahr, wenn ich heute im Spiegel in meine Augen schaue, muss ich oft daran denken, dass ein andere Mensch irgendwo in Deutschland blind seine Welt erfährt. Und vielleicht könnte dieser Jemand doch sehen, wenn ich nicht so ängstlich und egoistisch gewesen wäre.

Vielleicht konnte ich mit meiner persönlichen Geschichte einige Mitmenschen berühren und zum Nachdenken bewegen. In der Hoffnung, dass jeder für sich die richtige Entscheidung trifft, ob er so einer Organspende zustimmt oder nicht.

***

HIER könnt ihr eine Art Weihnachtsgeschichte nachlesen.

Eine Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann.


41 responses to “traurig aber wahr …

  • Dagmar

    Hallo Katja-Monika.
    1999 ein ereignissreiches Jahr – auch für mich. Ich habe in dem Jahr ein neues Leben angefangen. Anfang des Jahres zog ich nach einer gescheiterten Ehe aus dem kühlen Norden an den bayerischen Untermain. Mein Mutter besuchte mich hier – mit genau den gleichen Worten – bist du wirklich glücklich? Ja ich war und bin hier glücklich. Sie fuhr wieder heim und keine 3 Wochen später bekam ich einen Anruf von meiner Tante. Meine Mutter hatte Bauchspeicheldrüsenkrebs…….
    Ich fuhr so oft ich konnte die 550 km um bei ihr zu sein. Am 23.11.99 – 12 Tage nach ihrem 69. Geburtstag erhielt ich die Nachricht über ihren Tod.

    Meine Organspenderausweis trage ich schon seid ewigen Jahren bei mir. Ich habe mir damals, als es die ersten gab, sofort einen besorgt ohne viel nachzudenken..
    Die letzte Jahren habe ich mir immer wieder überlegt ob es das richtige war.

    Jetzt, nach deinem Bericht, der mich sehr bewegt hat, bin ich mir sicher!
    Der Organspenderausweis bleibt – ich werde mit meinen Kindern darüber sprechen, damit sie nicht irgendeines – hoffentlich noch sehr fernen – Tages mit meinem Wunsch überfallen werden und meine Organe ohne weitere Bedenken frei geben.

    Ich wünsche Dir und Deinen Lieben für die Zukunft alles Glück der Welt.
    Die allerherzlichsten und liebsten Grüße
    Dagmar

    PS. ich liebe deinen Blog und deine Beschreibungen – ich kann immer wieder herzlich darüber lachen (Erde probieren) 😉
    Danke dafür!

    Gefällt mir

    • hoetuspoetus

      Hallo Dagmar!

      DANKE!
      Danke für deine netten Worte – Danke für den kleinen Einblick in Dein „1999“….

      Ich musste gerade erst mal schlucken und ein Tränchen verdrücken!

      Ich vermisse meine Mutter wirklich sehr!
      Ich hatte noch so viele Fragen….. wollte ihr noch so viel sagen….
      gerade jetzt, wo ich selber Mutter bin……

      Erst wenn man selber Kinder hat, weiss man,
      wie groß die Liebe der eigenen Mutter ist oder war, stimmts?!

      Dir auch alles GUTE dieser Welt!

      Ich drücke dich ganz fest!
      Katja
      P.S. Ich freue mich auf jeden Deiner Besuche hier bei mir!

      Gefällt mir

  • Dagmar

    Hallo Katja 🙂
    JA, ich (inzwischen 55) vermisse meine Mutter auch sehr – jeden Tag! Wie sehr vermisse ich die Gespräche mit ihr. Ihre Nähe. Ihre Liebe, ihr Lachen.. Mit ihr konnte ich über ALLES reden – sie war mir auch die beste Freundin.
    Egal was ich mache, frage ich mich, ob meine Mutti das wohl auch so machen würde, oder ob sie damit zufrieden wäre. Ihre Meinung war mir immer sehr wichtig.
    Bei einem Treffen mit meiner Cousine meinte diese, ich käme meiner Mutti immer ähnlicher. DAS hat mich sehr stolz gemacht, denn sie war ein warmherziger, tolleranter, lieber Mensch. Eine super Köchin und Mutter (sowieso) . Meine Omi war genauso – einfach nur zum liebhaben.

    Seid April 2010 bin ich mit dem Grund meines Umzuges verheiratet :-))
    Dadurch bin ich jetzt Mutter von 3 Kindern ( hinzugewonnener Sohn von meinem Mann: 36, meine 2 Töchter: 33 und 31).
    Oma von „noch“ 5 Enkelkindern – das 6. kommt im nächsten Jahr *FREU*

    Das Wunderbare: ich verstehe mich mit allen super! (Auch mit den Schwiegerkindern)

    Viele Möglichkeiten meine Liebe weiter zu geben.

    Ich drücke dich auch ganz fest!!!
    Mit den herzlichsten und liebsten Grüßen
    Dagmar

    Gefällt mir

    • hoetuspoetus

      Liebste Dagmar,
      das war jetzt wieder so schön zu lesen!

      Ich hatte mit meiner auch so eine schöne Bindung, wie du zu deiner Mutter.
      Ich denke – deshalb fehlen sie uns auch so sehr!
      WIR haben auf einen Schlag nicht „NUR“ unsere Mutter verloren,
      sondern auch unsere beste Freundin, unsere Beraterin, unsere Tränentrocknerin,
      unsere Seelentrösterin,
      aber auch die Person,
      die mit einem über Dinge lachen konnte,über die manche andere eben nicht lachen.
      Wir haben die Person verloren, welche uns NICHT angelogen hat, wenn es um die Wahrheit ging.
      Und auch wenn wir etwas anderes zu ihnen gesagt haben,
      so haben wir dann doch letztendlich den Rat befolgt, welchen wir von ihnen bekommen haben.

      Und wie du schon schreibst…..
      gibt es ein größeres Kompliment, wenn jemand sagt,
      dass man einem SO wundervollen Menschen immer ähnlicher wird?

      Schön, so eine „Großfamilie“ zu haben…. da ist immer was los!
      Und wenn sich dann alle verstehen, ist das Leben einfach nur schön!

      Kennst du Joanna von LIEBESBOTSCHAFT – wenn nicht – guck mal rein…
      sie schreibt auch immer so wundervoll…
      über Familie, Beziehung zwischen Mutter und Kinder ….
      SIE kann einen so richtig gut aufbauen, wenn man mal down ist!

      Ganz ganz liebe Grüße an dich und deine Lieben!
      Auf bald!
      Katja

      Gefällt mir

  • Dirk Staudenmaier

    Eine bewegende Schilderung, wie sie nur das Leben schreiben kann. Und eine tolle Entscheidung, die du in diesem schweren Moment getroffen hast.

    Gefällt mir

  • elisa

    Deine Geschichte hat mich gerade sehr berührt und es kullerten 2 Tränchen über meine Wange. Es ist wohl kaum in Worte zu fassen wie erschütternd solche Momente sind, in denen man keine Möglichkeit mehr hat „Auf Wiedersehen“ zu sagen und in denen man loslassen muss.
    Du hast eine wirklich mutige und gute Entscheidung getroffen!

    Herzliche Grüße,
    elisa (die übrigens auch einen Organspendeausweis besitzt)

    Gefällt mir

  • Froschmama

    Liebe Katja, erst jetzt habe ich diese Seite bemerkt und bin wirklich mit einem Tränchen dagesessen. Ich selber habe meine Mutter noch, aber ich habe meinen Mann bei der Beerdigung seiner Mutter begleitet. Das war auch sehr schwer damals, Ich habe sie nicht kennenlernen dürfen. Mein Mann kannte ich erst ein dreiviertel Jahr und er hatte kaum Kontakt zu ihr, da er weggezogen von ihr war.(Keine leichte Kindheit) Seine Schwester hatte ihm mitgeteilt das sie länger im Krankenhaus schon lag und nicht wollte das man ihm Bescheid sage, sie wollte sein Leben nicht stören. Er war sehr fertig und froh das ich mitgekommen war. Das hat uns nochmehr zusammen gebracht. Auch sie hat Organe gespendet.
    Ich finde dies eine Gute Sache.
    In manchen Situationen merkt man das mein Mann gerne noch mit ihr geredet hätte, auch wenn er fast nie etwas über sie erzählt.

    Entschuldige bitte wenn ich dich nun wieder mit meiner Nachricht aufwühle, ich wollte dir nur so zeigen das du nicht alleine auf der Welt bist denen es so geht oder ging 🙂

    Liebe Grüße Marion

    Gefällt mir

    • hoetuspoetus

      Liebste Marion,
      danke für deine lieben Zeilen!
      Nein – du wühlst mich nicht auf!
      Ich denke sehr sehr oft an meine liebe Ma …

      Ich selber hatte eine WUNDERSCHÖNE Kindheit, ich denke,
      dass das der Grund ist, wie ich mit diesem schlimmem Schicksal
      überhaupt umgehen konnte…
      Jetzt wo wir selber Eltern sind…..
      da spüren wir doch, dass es nichts schöneres geben kann,
      als eine schöne Kindheit…
      … lachende, strahlende und fröhliche Kinder…
      … umso mehr tut es mir für deinen Mann Leid!
      Schön zu hören, dass DU schon bei ihm warst, als er DICH brauchte!!!

      Mit den herzlichsten Grüßen und einer dicken Umarmung!
      Katja

      Gefällt mir

  • Anja

    Diesen Augenblick wo man sich eher „flüchtig“ verabschiedet, weil man sich ja bald wiedersieht…den kenn ich. Ich bedauer das bis heute. 96 hab ich mich von meinem Vater verabschiedet. „Tschüss Papa, bis gleich. Ich hab dich lieb.“ Und weg war ich, ich wollt ja abends nochmal vorbei kommen, doch dazu kam es nicht mehr. Ich war noch zu jung und hätte eine solche Entscheidung nicht treffen müssen, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schwer das fällt.
    Du hast eine besonnen und (wie ich finde) richtige Entscheidung getroffen….und so blieb ein Teil von ihr.

    Liebe Grüsse
    Anja

    Gefällt mir

    • hoetuspoetus

      Ach Anja,
      ich habe gerade einen Kloß im Hals!
      Diese Momente prägen einen fürs Leben, nicht wahr?
      Manchmal ist es so, als wäre es „gestern“ gewesen…
      ab und zu ertappe ich mich dabei, zu denken….
      Das muss ich Mama erzählen…..

      Ich bin sehr froh,
      damals diese Entscheidung getroffen zu haben.
      Du hast das sehr schön ausgedrückt:
      … so blieb ein Teil von ihr!

      Ganz liebe Grüße
      Katja

      Gefällt mir

  • Karen

    Liebe Katja,

    unter Tränen las ich eben deinen Post. Ich kann dir so gut nachempfinden wie schlimm das damals für dich und deinen Bruder war. Mein Vater starb 5 Wochen vor deiner Mutter.

    Deine Entscheidung für eine Organspende bewundere ich zutiefst. Ich kann deine Entscheidung die Netzhäute nicht entnehmen zu lassen sehr gut nachempfinden und ich finde, du solltest es dir nicht vorwerfen. Du warst sehr mutig und großherzig.

    Ganz, ganz herzliche und bewundernde Grüße
    deine Karen

    Gefällt mir

    • hoetuspoetus

      Liebste Karen!
      Danke für deine lieben Zeilen!
      Einen geliebten Menschenzu verlieren ist wirklich das Schlimmste
      was einem passieren kann – und wenn es dann so plötzlich ist,
      dann ist es zudem noch ein Stück weit…. unfassbar.

      Danke auch für deine ermunternden Worte!

      Fühl dich ganz doll gedrückt!!!
      Ganz liebe Grüße…
      deine Katja

      Gefällt mir

  • bakeneko

    Als mein „Stiefpapa“ (meine Mutter war nicht mit ihm verheiratet) 2006 an Bauchspeichldrüsenkrebs starb habe ich lange Wochen und Monate damit zu kämpfen das ich ihn nicht mal in den Arm genommen hab und ihm gesagt habe wie lieb ich ihn habe. Jahre später habe ich erkannt, er wusste es und zwar immer. Das war die schmerzhafeste Erfahrung meines lebens und ich muss heute noch weinen wenn ich darüber rede oder schreibe so wie jetzt…
    Aufgrund der Chemotherapie war eine Organspende gar nicht möglich und die Frage kagar nicht erst auf aber er hatte einen Ausweiß!
    Ist schon ironie des schicksals das er es wollte und am ende wegen seiner Krankheit nicht konnte.
    Wir können vieles nicht beeinflussen aber Deine Entscheidung war genau die richtige und vor allem mutig! Ich weiß nicht wie ich mit 25 plötzlich da gestanden hätte, Du solltest Dir keine Vorwürfe machen wegen der Augen Du hast schon mehr zugelassen wie andere je möglich machen können.

    Ganz lieber Gruß
    bakeneko

    Gefällt mir

    • hoetuspoetus

      DANKE für deine lieben Worte!
      Auch ich musste gerade „schlucken“, als ich deine Geschichte las!

      Es ist so schwer, wenn man jemanden verloren hat…
      weil es nicht aufhört…. da sich ja nichts daran ändern wird…
      es ist so endgültig, nicht wahr!

      Als mal jemand zu mir sagte:
      “ … jetzt muss doch aber mal wieder gut sein….“
      sagte ich nur:
      „DAS wird nicht wieder gut…. nur anders!“
      Ganz lieber Gruß an dich!
      Katja

      Gefällt mir

  • Fräulein Maier

    Liebe Katja,
    auf der Suche nach dem Workshop-Artikel bin ich gerade auch über diese Seite gestolpert und kann nicht einfach so wieder gehen, als wäre nichts passiert! Auch wenn schon lange Zeit vergangen ist, möchte ich Dir mein tief empfundenes Beileid aussprechen! Das ein oder andere Tränchen musste ich mir beim Lesen verdrücken… Gott sei Dank bin ich vor solchen Momenten bisher verschont geblieben, aber sollte es eines Tages so weit kommen, wünsche ich mir die Kraft und den Mut genauso weise zu entscheiden, wie Du in dieser schweren Stunde!
    Ganz, ganz herzliche Grüße, Lisa

    Gefällt mir

    • hoetuspoetus

      Liebste Lisa!
      DANKE auch hier für deine lieben Worte!
      Ja! Es waren sehr schwere Stunden…
      und manchmal
      war es auch danach nicht immer leicht…
      …es endgültig so zu akzeptieren…
      hat lange gedauert…
      Ganz liebe Grüße an dich zurück!
      Katja

      Gefällt mir

  • Sinjes

    Liebe Katja,

    nun sitze ich heulend vor meinem Laptop, obwohl ich doch „nur“ das Rezept für den Apple pie Zucker nachlesen wollte…
    Deine Geschichte rührt mich zutiefst!
    Meinen Papa habe ich 1x behalten dürfen, und dann aber letztendlich doch wieder hergeben müssen. 1987 erlitt er mit 42 Jahren einen so schweren Herzinfarkt, dass ihm 4 Jahre später ein „neues“ Herz transplantiert wurde. Er durfte mit dem „fremden“ Herzen fast 20 (!) Jahre leben, durfte meine Hochzeit, die Geburten meiner 2 Kinder und auch die Geburt meiner Nichte 2010 miterleben! Ich danke den Menschen, die sich damals für eine Organspende entschieden haben, auch wenn er das letzte Jahr als Pflegefall verbracht hat, in dem ich ihn begleitet habe.
    Im Februar 2011 wurde er mit „Unwohlsein“ in die Klinik engeliefert, ich habe ihn besucht, wir haben noch Witzchen gemacht über Politik geredet und über das schlechte Essen im Krankenhaus gefrotzelt… später habe ich mich mit:“Tschüß Papa, schlaf schön, wir sehen uns morgen!“ und einem flüchtigen Armdrücker verabschiedet. Das war das letzte Mal, dass ich ihn gesehen habe. 10 Minuten später ist er an einer Magenbluten gestorben. Es gab aus ärztlicher Sicht keinerlei Anzeichen, dass er gehen würde… Somit konnte ich mich auch nicht wirklich von ihm verabschieden und das fehlt mir heute sehr. Wir haben ihn, nach seinem Wunsch, Seebestattet und diese Erfahrung möchte ich nie mehr missen wollen, da lag Magie über dem Meer, als wir seine Urne ins Wasser gelassen haben und in diesem Moment durfte ich dann doch nocheinmal Abschied nehmen – sogar mit einem Lächeln im Gesicht!
    Dein Satz, „Das wird nicht wieder gut…..nur anders!“ ist sehr wahr… Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht an ihn denke. Die Tage, an denen der Schmerz überwiegt und ich das Gefühl hatte, mich zerreist es, sind vorbei, aber ich werde noch sooft im Alltag unvorbeireitet überrumpelt, wo ich mich einfach nicht zusammenreißen kann und losheulen muss… Aber das gehört wohl einfach dazu, wenn man jemanden verloren hat.

    Ich möchte dir aus tiefstem Herzen für deine mutige Entscheidung damals danken, durch Menschen wie dich, haben Menschen wie mein Papa die Chance, noch viele Jahre weiterleben zu dürfen!!!

    Ich wünsche dir und deinen Lieben eine wunderschöne Vorweihnachtszeit und schöne, stressfreie Festtage mit vielen tollen Leckereien!!!

    Herzliche Grüße
    Sinjes

    Gefällt mir

    • hoetuspoetus

      Liebste Sinjes,

      auch ich musste gerade erst mal ein paar Tränen weg wischen.
      Beim Lesen deines Kommentars hatte ich einen riesen Kloß im Hals.
      Deine Geschichte hat mich auch tief berührt.
      Das GeEfühl nicht richtig „Leb wohl“ gesagt zu haben…
      zerreist einen, nicht wahr?
      Dass dir das fehlt, kann ich nachvollziehen!
      Eine Seebestattung ist für mich persönlich die „schönste“ Art
      Abschied zu nehmen!
      DAss dein Papa, noch so lange Zeit
      mit einem neuen Organ weiter leben konnte…
      … DAS sind Gründe für mich, FÜR eine Organspende zu stimmen!
      Wenn wir schon nicht unser eigenes Leben weiter leben „dürfen“
      und auch die Liebsten, die wir haben „verlieren“
      WAS…? Bitte WAS in aller Welt spricht dagegen,
      einem anderen Menschen, auch wenn man ihn nicht kennt,
      das Leben „retten“ zu können.
      Ich würde es immer wieder tun, alleine aus dem Grund heraus,
      WEIL ALLES SCHLECHTE AUCH ETWAS GUTES HAT!
      Morgen, am 13.12. jährt sich der Todestag meiner geliebten Mama….
      und unter Tränen muss ich schreiben, dass es sich anfühlt….
      als wäre es gestern gewesen….
      Manchmal fehlt sie uns so sehr!

      Ich wünsche dir und deinen Lieben,
      ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!

      Katja

      Gefällt mir

  • luiselotte

    Liebe Katja,
    jetzt sitze ich hier und die Tränen kullern ungehindert über meine Wangen.
    1999, ein Jahr, was in meinem Leben Veränderungen gebracht hat, die ich nicht missen möchte.
    Deine Entscheidung….ich bin so berührt und auch von dem Brief, den du noch erhalten durftest…..ein Geschenk nach Weihnachten, was einem selbst so viel Hoffnung geben kann, und darum würde ich sagen, auch wenn ich dich gut verstehen kann, diese Jemand, der blind durch die Gegend läuft, wird anfangs traurig sein, aber er wird es lernen und er wird damit umgehen lernen und irgendwann wird er fasziniert davon sein, weil er Dinge Hört, die andere niemals wahrnehmen würden….dieser Jemand wird sein leben gut leben.
    Ich trage seit meinem 18. Lebensjahr einen Organspendeausweis (bin jetzt 43), ich bin bei der DKMS, und weil meine Blutgruppe die seltenste ist, die es überhaupt gibt, lasse ich mich nachts aus dem Bett klingeln, mich via Notarzt sonst wohin bringen und spende….
    Ich hab diese Entscheidung getroffen, da konnte ich es noch nicht ermessen, ich wuchs in einer Familie auf, die mich auf jegliche Weise missbraucht und gedemütigt hat….
    Aber ich denke, dass ich diese Tortur überlebt habe, hat einen Sinn und anderen zu Helfen, für sie da zu sein, so weit es für mich möglich ist, das ist ein Sinn davon….

    ich grüße dich von Herzen,
    Luise-Lotte

    Gefällt mir

    • hoetuspoetus

      Liebe Luise-Lotte,

      neben all dem Spaß
      den man jeden Tag hat,
      sind es solche traurigen
      aber wahren Dinge,
      die einen komischerweise
      das Glück noch intensiver
      erleben lassen, nicht wahr?!

      So, wie du das schreibst
      so denke auch ICH ganz fest daran,
      dass es seinen Sinn hatte,
      das zu erleben, was wir erlebt haben.
      Wir wären jetzt nicht DIE Menschen,
      die wir heute sind.

      DANKE für deine lieben und offennen Worte!
      DAS zu lesen, tat sehr gut.

      Ich grüße dich auch ganz herzlich!
      Katja

      Gefällt mir

      • luiselotte

        Liebe Katja,
        ich erlebe dadurch, dass ich hochsensibel bin und synästhetisch meine Welt eh schon viel intensiver, aber ich glaube, dass mich meine Kindheit sehr geprägt hat und auch wenn sie damals nicht, kaum auszuhalten war, ich wäre nicht diejenige, die ich heute bin und ich glaube, das wäre für meine Mitmenschen sehr traurig….
        Es hat alles einen Sinn…
        und du und ich sind ein Teil davon.
        Sei lieb gegrüßt….
        Luise-Lotte

        Gefällt mir

      • hoetuspoetus

        DANKE!
        Deine Worte
        tun wirklich richtig gut!

        Ganz liebe Grüße an dich…
        Katja

        Gefällt mir

  • anneseltmann2013

    Puh…das muss ich erst einmal verdauen.
    Und verzeih, wenn ich das übersehen habe, wo ich doch so gerne bei euch lese!
    Danke, dass ich teilhaben kann an deiner Geschichte, die mich, wie meine Mitschreiber hier, Tränen vergießen läßt.
    So erinnert man sich an die eigene Geschichte und fühlt sich sofort auch zurückversetzt an das eigene Schiksal.

    Ich bin seit Jahren schon eingetragen für die Organspende und kann nur jedem dazu raten! Auch Knochenmarkspenderin bin ich seit Ewigkeiten und habe auch schon helfen können (mitStolzgeschwellterBrust)!

    Fühl dich umarmt liebe Katja!

    Gefällt mir

    • hoetuspoetus

      Danke liebe Anne!
      Sehr gerne lasse ich mich
      von Dir umarmen!

      Ich lasse mich auch nicht
      durch all die
      negativen Schlagzeilen
      davon abhalten…
      selbst Spender zu sein.

      Leider kann ich mich nicht
      für die Knochenmarkspende
      typisieren lassen….
      Meine Blutkörperchen sind
      „anders“ elyptisch geformt,
      das ist keine Krankheit,
      aber die Hormone die man
      vor der Spende gespritz bekommt,
      könnten zu Komplikationen in
      meinem Körper führen.
      Als ich DAS von der DKMS
      erfahren habe,
      war ich sehr traurig!

      Bald wieder jährt sich
      der Todestag meiner Mutter,
      falls du die
      „meine Weihnachtsgeschichte“
      dazu noch nicht gelesen hast….
      guck mal
      HierIch drück dich auch noch mal!

      Viele deiner Sprüche,
      die du auf deinem Blog hast,
      berühren mich sehr oft
      ganz tief…..
      Das tut gut!

      GANZ liebe Grüße!
      Katja

      Gefällt mir

  • giftigeblonde

    Liebe Katja!
    Deine Zeilen machen mich sehr betroffen.

    Und haben mich ins Jahr 2013 zurückversetzt.
    Da erhielt ich einen Anruf von meinem Papa, die Mama ist im Spital, ihr war schlecht, sie hat erbrochen usw, man weiß nicht was los ist.

    Ein Anruf in der Klinik brachte dann Klarheit.
    Sie hatte auch so ein Aneurysma, das wohl geplatzt war oder knapp davorstand, ich hab da nicht mehr so genau gefragt.
    Meine Mama war zu dem Zeitpunkt 65, top fit, sportlich, immer gesund gelebt, nix geraucht, kein Alkohol.
    ein Paradebeispiel für einen Menschen der nicht krank werden sollte.

    Sie wurde dann am gleichen Abend noch in eine neurologische Klinik gebracht und sofort operiert.
    Zum Glück, weil was mir die Ärztin NACH der Gott sei dank, gut und ohne Schäden überstandene Operation über dieses Aneurysma erzählte, ließ unsere ganze Familie im Nachhinein noch erzittern.

    Ein monatelanger Prozess war notwendig bis meine Mama wieder einigermassen hergestellt war.
    Noch heute, fast 8 Monate später, sagt sie, sie ist nicht mehr wie vorher.
    Sie hat aber auch zig. Klammern im Kopf,..lauter Ersatzteile scherzt sie.

    Ich kann dir nachfühlen was du durchgemacht haben musst und das dich das nicht los lässt.
    Und es tut mir sehr leid, dass deine Mama es nicht geschafft hat.

    Liebe Grüße Sina

    Gefällt mir

    • hoetuspoetus

      Liebste Sina,

      ich bin jetzt, wo ich deine Zeilen lese,
      wohl genau so betroffen
      wie DU zuvor, als du meine Sätze
      gelesen hast.

      Es grenzt an ein Wunder, dass es deine
      Mama geschafft hat
      und DAS freut mich so sehr!
      DAS beweist doch, dass es Wunder gibt,
      nicht wahr?

      Der Papa einer Freundin hat sich
      auch operieren lassen,
      bevor es zu einem unerwarteten
      Zwischenfall gekommen wäre
      ABER auch er ist nicht mehr
      der Selbe…!

      Das Schlimme ist ja,
      wenn man es gar nicht weiß,
      also auch keine Chance hatte,
      etwas zu unternehmen,
      demnach auch keine Wahl hatte…

      Und dieses PLÖTZLICHE
      – mitten aus dem Leben heraus
      gerissen zu werden.

      WER weiß…. vielleicht
      habe ich auch deswegen „Angst“
      vorm Älterwerden …?

      Auch meine Mama war super fit!
      gesunde Ernährung …
      seit über 10 Jahren Nichtraucher…
      immer nur unterwegs …
      NIE.MALS.NIE.NICHT krank …
      ABER
      seit einiger Zeit erhöhten Blutdruck,
      den sie LEIDER auf die leichte
      Schulter nahm.

      Dank dir für deine lieben Zeilen!
      Tust du mir einen Gefallen?
      Wenn ihr euch das nächste Mal seht …
      drückst du deine Mama dann von MIR?!

      Liebe Grüße an dich,
      Katja

      Gefällt mir

  • Melli (helllilablassblau)

    ❤ Deine Geschichte berührt mich sehr. ❤

    Gefällt mir

    • hoetuspoetus

      Danke für deine lieben Worte.

      Auch wenn ich all die Leute
      nicht persönlich kenne,
      die hier landen und einen
      Kommentar abgeben.
      So zeigt mir dieses aber,
      WIE die Leute empfinden
      und dass die Welt in der wir leben
      zauberhaft ist.
      Schicksale verbinden …
      und die Kommentare auf einem Blog ebenso.

      Gefällt mir

  • Anna-Lena

    Gestern fand ich zufällig diesen Beitrag und war so erschüttert, dass ich erst heute reagieren kann.
    Ich drück dich einfach mal ganz doll, ja?
    Liebe Grüße
    Anna-Lena

    Gefällt mir

  • La Civetta

    Liebe Katja,
    eigentlich war ich auf der Suche nach Rezepten, und bin ganz zufällig auf Deinen Blog und Deine Geschichte gestossen…! Ich war, nein ich bin immer noch sehr ergriffen! Ich muss mir immer noch die Tränen wegdrücken 😦 Es wurde ja schon sehr viel dazu geschrieben und erst wusste ich gar nicht ob und was ich schreibe. Ich wollte Dir nur schreiben, dass ich Dich eine bewundernswerte Persönlichkeit finde. Danke für Deinen Post! Und jetzt ruf ich meine Mama an!! 🙂 Liebe Grüsse Julia

    Gefällt mir

  • anja zimtschnegge

    Liebe Katja, wunderbar,dass es solche Menschen wie dich gibt, die in eigener Not noch an andere denken und sich für sie einsetzen ! Und danke dafür, dass du es hier berichtet hast. Auch ich bin dankbar dafür, dass ein großzügiger Mensch meiner Tochter vor 8 Jahren das Leben durch eine Knochenmarkspende gerettet hat, nachdem sie ein Leukämie Rezidiv hatte. Viele Grüsse von Anja

    Gefällt mir

    • hoetuspoetus

      DAS zu lesen macht auch
      mich sehr glücklich…
      Sind doch unsere Kinder
      DAS WICHTIGSTE!!!

      … und auch nach all den
      negativen Schlagzeilen
      in der letzten Zeit,
      sage ich mir, JETZT erst Recht
      für eine Spende einstehen
      und den Leuten davon berichten,
      dass es etwas Gutes ist…
      entscheiden kann ja dann jeder für sich…
      ABER ich sage nach wie vor,
      dass es sehr sehr wichtig und sinnvoll ist!

      Ich grüße dich ganz herzlich zurück.
      Katja

      Gefällt 1 Person

  • smamap1

    Deine Geschichte hat mich sehr berührt!!!!
    Ich habe insofern einen persönlichen Bezug dazu, als auch ich eine Hirnblutung hatte.
    Deine Geschichte hat mir einmal mehr bewusst gemacht, welch riesiges Glück ich vor 9 Jahren hatte.
    Und deine Geschichte hat ein Überlegen bei mir angestoßen, bzgl. Organspende. Ein Überlegen, das ich bisher wohl weggeschoben habe, wohl um nicht daran zu denken, was sein könnte.

    Gefällt mir

    • HoetusPoetus

      …. menno …
      jetzt habe ich gerade noch so rumgespaßelt,
      wegen dem Lästern ….
      und dann das ….

      Schön, dass DU noch DA bist!!!

      Ja – manchmal denkt man über die Dinge anders,
      wenn man es aus einer anderen Perspektive betrachtet.

      DAS ist auch ein Grund, warum ich mir immer erst
      BEIDE Seiten einer Geschichte anhöre.
      – ohne VORurteile, manchmal auch mit ein wenig Abstand….
      und erst dann bilde ich mir mein Urteil, meine Meinung.

      Ganz liebe Grüße zu dir!
      Katja

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Knusperstübchen

Foodblog – mit Liebe zum Genuss.

Ruhrköpfe

Über spannende Menschen - Dortmund - Ruhrgebiet

alltagssplitter

Momente für die Ewigkeit

MODEPRALINE

von süss bis ungeniessbar

Zucker, Zimt und Liebe

Der deutsche Backblog mit süssen Rezepten für Kuchen, Pies, Tartes, Cookies, Desserts und kulinarische Reisen

Sylvia Kling - Literatur

Autorin - Gedichte, Lyrik, Aphorismen, Prosa

Flohnmobil - im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Emma Bee

...ein bisschen Liebe sichtbar gemacht

cozy and cuddly

Alles Schöne für mich und mein Zuhause – DIY, Lifestyleblog, Handarbeitsblog, Lifestyleblog, Interiorblog, Kreativblog, Anleitungen, vegan, Rezepte, gebackenes, Cupcakes, Deko-Blog, DIY-Ideen

Meine literarische Visitenkarte

Aus der Feder geflossen und vor die Linse gesprungen

giftigeblonde

Hier wird mit Leidenschaft gekocht!

Mein Lesestübchen

Gedanken, in Text und Bild verpackt

Cooking around the world

Eine vegetarische Weltreise

MaLu's Köstlichkeiten

Törtchen, Macarons, Pâtisserie ... Rezepte für das allerschönste Backglück

glasgefluester

eine Portion Liebe im Glas

YumLaut

Lecker Happi

KLITZEKLEIN

Ein klitzeklein(es) Blog

Emily's Blog

Emily - eine liebenswerte Chaotin

einfachtilda

Viele Bilder, wenig Worte!!

Meine Erlebnisse im Altenheim

Multiple-Sklerose-Betroffene als Bewohnerin im Altenheim

anna antonia

Herzensangelegenheiten