Baustelle für Baustelle …

  

Was macht die Straßenmeisterei

und

was machen all die Unternehmen in der Tiefbaubranche,

wenn sie vor lauter Baustellen

kein Ende mehr sehen?

 

 

Richtig!

 

Sie fangen genau in den Ferien an,

Baustelle für Baustelle zu bebauen.

Zu den ungünstigsten Zeiten,

an den unmöglichsten Orten,

in einem Tempo, dass man meinen könnte,

sie langweilten sich….

 

Im Grunde bin ich keinen Deut besser.

Ich habe so viele „Baustellen“

und wann fange ich an, sie zu abzuarbeiten?

 

Genau

– in den Ferien.

 

Zu den unmöglichsten Zeiten,

während meine Männer im Wohnzimmer sitzen

und einen „Fußball-Krimi“ anfeuern.

 

An den unmöglichsten Orten:

in der Küche,

weil meine Männer so unverhofft laut brüllen

beim Anfeuern.

 

Mein Tempo ist angemessen,

es soll ja ordentlich werden.

Außerdem bekomme ich nicht DEN Lohn eines Straßentiefbauer.

 

Aber um den Lohn ging es mir aber auch gar nicht.

Mir ging es darum,

etwas dazuzulernen.

Mir ging es darum, zu gucken:

WO stehe ich? WO will ich hin?

WEN oder WAS will ich erreichen.

 

Meine Fragen wurden beantwortet

und

dazugelernt habe ich auch.

 

An dieser Stelle möchte ich mich

ganz herzlich

bei Alexandra

bedanken!

 

Der schreib.work.shop

den Alexandra

beim little blog.shop angeboten hat,

hat mir sehr viel Spaß bereitet.

 

Angefangen hatte alles

mit einem ordentlichem Schluck aus der Pulle. 

Nein – ich musste mir keinen Mut antrinken,

es ging um das Verständnis, dass auch Texte reifen sollen.

 

Ich bin gereift und habe mich weiter entwickelt.

Meine Texte lasse ich ebenfalls reifen oder ruhen.

Wie einen richtig guten Hefeteig.

Und wenn sie noch nicht die richtige „Konsistenz“ haben,

dann „knete“ ich sie noch mal durch,

stelle sie an einen warmen Ort“

und widme mich derweil etwas Anderem zu.

 

Meine Erwartungen an den Work-Shop

haben sich erfüllt.

 

Geschrieben habe ich ja schon immer gerne,

aber es sollte ja auch gelesen werden.

Die Blicke hinter meine Kulissen zeigten mir auf,

was ich verbessern sollte,

was ich ändern könnte,

was ich abstellen müsste.

Ich hätte doch nie hinter meine Kulissen geblickt,

wenn Alexandra uns nicht indirekt darum gebeten hätte.

Den ganz besonderen AHA Effekt hatte ich zum Beispiel

hier

 

Ich falle immer noch in alte Muster zurück.

Ich weiß immer noch nicht,

wo überall ein Komma gesetzt wird.

Nach wie vor setzte ich sie oft dort hin,

wo ICH meine Lesepausen mache.

Fakt ist jedoch,

ich arbeite daran, es besser zu machen.

Ich weiß durch Alexandra, wo ich nachschlagen kann

um meine Fehler zu verbessern.

Ja ich weiß sogar, wo ich gucken kann,

ob ich „Bullshit“ schreibe…

 

 

Außerdem wurde mir von Monat zu Monat deutlicher,

dass die Leute bei mir lesen,

weil sie etwas

von mir

lesen wollen.

DAS hat mein Schreiben sehr verändert.

DAS hat aber auch meine Einstellung zum Bloggen verändert.

 

Wenn ich früher andere Blogger besucht habe,

dann sah ich

wunderschöne, perfekt geschossene Fotos,

hinreißende Dekorationen,

meist sogar alles farblich aufeinander abgestimmt.

 

Ich las neue Rezepte,

die ICH niemals ausprobiert hätte,

wenn ich sie in einer Zeitschrift gesehen hätte,

andere sind da schon mutiger.

 

Ich las Texte, die mich zum Lachen brachten,

und ich las Texte die mich sehr berührten

aber auch nachdenklich stimmten.

 

All das sehe ich jetzt immer noch!

 

Aber ich habe nicht mehr das Bedürfnis

mithalten zu müssen.

Komischerweise erfreue mich nun intensiver

an all den anderen Blogs

bin aber gleichzeitig viel entspannter bei meinem Eigenen.

 

Ich weiß,

ich werde gelesen

weil ICH – ich bin.

Der Druck ist weg!

Der Druck, den ich mir selber gemacht habe.

 

Ich bin nun mal keine Torten-Queen.

Gestern ist mir sogar zwei mal das Popcorn angebrannt.

Meine Kamera halte ich mit Ehrfurcht

und verspreche ihr,

dass ich sie lobe, wenn sie mir hilft,

schöne Fotos zu schießen.

Mein Naschwerk präsentiere ich seit über einem Jahr

immer und immer wieder auf den gleichen Tellern

uns DAS vor 2 sich abwechselnden Hintergründen.

Am Anfang hat mich das gewurmt,

jetzt macht mir das nichts mehr aus.

 

Durch die verschiedenen Kapitel,

welche Alexandra vorgegeben hat,

stellte ich fest,

wie aufregend es ist,

in eine andere „Rolle“ zu schlüpfen. 

Ob als Marlene,

als Paula  oder Christine  aufzutreten,

 war eine sehr schöne Abwechslung…

da konnte ich mal so richtig „aufdrehen“

 

Vielleicht hat mir das auch deswegen so viel Spaß bereitet,

weil ich selber ja eher ein sehr emotionaler Mensch bin

und bei den oben verlinkten Geschichten eine Art

von Leichtigkeit beim Schreiben verspürte,

losgelöst von meiner eigenen persönlichen Geschichte.

 

Ich bin ein wenig traurig darüber,

dass der schreib.work.shop

schon vorbei ist.

 

Zu jeder Zeit

an jedem Ort

würde ich voller Freude wieder mitmachen,

denn ich bin ich

und kein Straßentiefbauer.

 

Zauberhafte Grüße

Katja

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8 responses to “Baustelle für Baustelle …

  • Froschmama

    Da merkt man was der Shop an dir gebracht hat, SO SCHÖN GESCHRIEBEN UND FORMULIERT ich gratuliere ^_^

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    • hoetuspoetus

      Dank dir.
      Ich finde es wirklich
      schade, dass er vornei ist.
      Aber es gibt ja -ZIG
      Projekte die in den
      Startlöchern stehen …
      da wäre zu aller Anfang
      – Söri`s Popshow
      dann
      – 40 gute Gründe
      … du weißt schon 😛

      Und hier liegen 2367
      unbearbeitete Fotos von Kuchen,
      Torten und Dekos im Speicher …
      Wenn ich in dem Tempo
      weiter machen kann,
      dann zeige ich euch
      zu Weihnachten die
      Halloween Sachen
      und zu Ostern dann
      die Weihnachtssachen …
      … hat doch auch was, oder?!

      Ich drück dich!
      Katja

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  • Tanja

    Es ist total super, wenn man das Gefühl hat, etwas hat einen weitergebracht. Ich finde nicht, dass sich deine „alten“ Sachen holprig oder ungeschmeidig lesen. Aber wichtig ist ja auch, wie es sich für einen selbst anfühlt.
    Ich bin immer dafür bekannt gewesen, dass ich gut sprechen kann aber mich wirklich schwer tue schriftlich zu formulieren. Besonders bei der Arbeit, wo ich viel sprechen und viel schreiben muss, sagt meine Kollegin immer, dass da wohl zwei Seelen in mir wohnen: Die eloquente Sprecherin und die weit aus weniger eloquente Schreiberin. Das ist witzigerweise auf Deutsch und Englisch gleich. Seit ich meinen Blog habe, bin ich aber viel ungehemmter geworden und überleg nicht mehr lange herum wie ich etwas formulieren könnte, sondern schreib einfach. Für mehr hätte ich auch gar nicht die Zeit. Und siehe da – vielleicht macht Übung auch den Meister – fällt es mir viel leichter und macht mir auch viel mehr Spaß.
    Und das mit den Fotos kenn ich. Ich hätte schon das ganze Jahr Vanillekipferl posten können 😉

    Dir eine schöne Woche und JAAAAAA wir wollen Söri’s Popshow. 😉 Und 40 gute Gründe?… Was sich wohl da verbirgt? Ich werde ja in einem halben Jahr 40. Vielleicht passt das ja zu mir? Ich bin schon gespannt

    Liebe Grüße
    Tanja

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    • hoetuspoetus

      Hallo Tanja,
      DANKE für deine tollen Worte.

      Jaaaaa …. das mit den
      zwei Seelen, hat man mir auch
      schon mal gesagt.
      Ich denke, das hat auch viel damit
      zu tun wie unterschiedlich
      die Leute mit Emotionen umgehen.
      Ich lege viel Wert darauf,
      meine Emotionen mit dem Geschriebenem
      zu vermitteln.
      Wenn ich diese Texte
      offen vorlese, lege ich noch eine
      „Schüppe“ drauf, indem ich es richtig betone.
      Als ich, einen Tag vor der Beerdigung
      meiner Ma, die Grabrede schrieb,
      habe ich ganz viel Zeit damit verbracht,
      zu üben, wie ich es richtig vorlese.
      Und auch als ich mal vor einer großen
      Runde im Kindergarten einen Vortrag hielt,
      blieben im wahrsten Sinne des Wortes keine
      Augen trocken.
      Ich habe es unzensiert und
      sehr emotional geschrieben
      und dann vorgelesen.
      Alle waren gerührt über DAS,
      was ich mit Sören erlebt habe.
      Auch wenn ich meine
      eigenen Vorurteile damit preis gab,
      so konnte ich damals andere
      davon überzeugen, keine Vorurteile
      mehr zu haben.
      Wenn ich allerdings nun frei spreche,
      versuche ich immer öfter,
      andere Wörter zu nutzen,
      um nicht zu viel Emotionen reinzulegen.
      Vielleicht ist das eine Art Eigenschutz?
      (soviel zu den zwei Seelen)

      ICH war in Englisch immer sehr gut…
      in Deutsch ein wenig schlechter, pühhhhhhh!
      😛

      Söri`s Pop-Show kommt ….
      da gibt es nichts
      dran zu rütteln…. 😀

      Du nullst auch nächstes Jahr?
      „Die 40 guten Gründe“ haben
      etwas mit meinem 40sten zu tun.
      Ich erarbeite eine Liste mit
      40 Dingen, die ich noch tun möchte,
      bevor ich 40 bin ….
      naja, von MÖCHTEN kann bei
      einigen Dingen nicht die Rede sein,
      aber es sollte ja auch eine Art
      Herausforderung sein …
      Aber eins sage ich schon mal ganz
      deutlich, betrifft Punkt 7b,
      Vorschlag meines Mannes.
      ICH-SPRINGE-AUS-KEINEM-FLUGZEUG!!!

      Ganz liebe Grüße…
      Katja 😛

      Gefällt mir

  • Alexandra

    Liebe Katja, ein prima Zusammenfassung und die Erkenntnis, was es Dir gebracht hat. Ganz besonders stolz bin ich natürlich auf die Tatsache, daß Du die Einzige warst, die durchgehalten und alle Kapitel bearbeitet hat!!! Viele hätten eben doch gerne Instant-Schreiben gelernt, was nun mal nicht funktioniert. Dafür hast Du jetzt einen geschärften Blick für eine gute „Schreibe“ bei Dir und auch bei anderen und ganz viel Selbstbewußtsein dazu gewonnen. Danke, daß Du dabei warst und mit Deinen Beiträgen für viele eine Inspiration und Motivation warst, bist und bleibst! Alexandra x

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    • hoetuspoetus

      DANKE liebe Alexandra,

      es gab Kapitel, die haben mir
      so viel Spaß gemacht,
      es gab Kapitel, die haben
      mich an Grenzen gebracht aber
      auch an meine wundervolle
      Schulzeit erinnert,
      es gab Kapitel, da mustte
      ich mich erst mal
      ganz tief reinlesen
      und …
      es gab ein Kapitel,
      da konnte ich gar nichts
      mit anfangen (MEDIA-KIT *geflüstert*)
      😛
      Und auch wenn ich nicht immer zum
      Stichtag abgeliefert habe …
      – aufgegeben hätte ich nie!
      Wenn ich etwas anfange,
      dann bringe ich es auch zu Ende!

      Natürlich gab es Kapitel ….
      *räusper*
      da habe ich erst gedacht:
      „Och nööööööööööööö“
      Aber DENKSTE, gerade da habe ich
      mich dann reingehängt.

      Ich danke Dir,
      dass ich dabei sein konnte.
      Katja XoXo

      P.S.
      wenn ich nach Flensburg komme….
      dann löse ich meinen „Kaffee-Gutschein“
      ein …. 😛

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  • Persis

    Finde ich toll, dass Du soviel Spass am Workshop hattest und wir als Leser über Dich daran teilhaben konnten 🙂

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