Au Backe … wie sag ich`s nur …

 

Wie schreibe ich ein Media-Kit?

 

 

Lautete die Frage des 11. Kapitels

des

little blog.shop

Alexandra war auch so nett,

und hat sofort dazu geschrieben,

was das Media-Kit ist,

wie es präsentiert werden kann,

wofür man es benötigt

und

welchen Nutzen man selbst und

potentielle Sponsoren dadurch haben.

Mein erster Gedanke war:

Media-Kit, brauche ich nicht.

Mein zweiter Gedanke war:

Und wenn doch,

wer würde sich angesprochen fühlen?

Mein dritter Gedanke war:

Das ist nicht mein Ding!

Es geht doch um`s

Werben“

Ich stelle Daten zur Verfügung

über mich und mein Blog,

Andere holen sich diese Informationen ein und

ziehen in Erwägung mich als Plattform für ihre

ihre Werbung zu nutzen.

Diese Werbung wird wiederum von meinen

Lesern gesehen,

und meine Leser kaufen womöglich das Produkt.

Nun könnte man meinen:

Ich bin glücklich (über ein zusätzliches Honorar)

meine Leser sind glücklich (über ein neues Produkt)

Die Firma XY ist glücklich ( über neue Kunden).

Das Media-Kit ist zu vergleichen

mit einem Exposé,

und DA hat der Frosch die Locken!

Alexandra schreibt,

im Exposé zeigt man kurz und knackig auf,

worum es geht,

was die Kernpunkte sind

und das Wichtigste:

welcher Nutzen zu erwarten ist.

Ja…. welcher Nutzen ist bei mir zu erwarten?

Soviel steht fest:

ICH kann euch das nicht sagen!

Als ich vor mehr als einem Jahr angefangen habe

ein eigenes Blog zu führen,

habe ich das in erster Linie getan,

um mir ein Gesicht zu geben!

All die vielen Monate zuvor

habe ich andere und ihr Blog verfolgt

und nur still gelesen.

Ich habe vieles nachgemacht, sehr vieles,

um ehrlich zu sein.

Dann habe ich angefangen Kommentare

abzugeben..

Irgendwann reichte mir auch das nicht mehr aus

und ich wollte mehr preisgeben.

Mehr von MIR preisgeben.

So entstand das Blog

Hoetus Poetus“

Der Name ist schwierig, ja ich weiß.

Aber das bin ICH.

Nein, ich bin nicht immer schwierig.

Ich bin immer ehrlich.

DAS empfinden einige als schwierig.

Und trotz aller Ehrlichkeit,

achte ich sehr darauf,

niemanden zu verletzen!

Ich stoße niemandem vor den Kopf,

zeige aber bewusst

mit dem Finger auf etwas,

was ganz und gar nicht in Ordnung ist.

Ich verabscheue Gewalt!

Hätte aber kein Problem damit,

jemandem in den Hintern zu treten,

wenn er es denn verdient hätte.

Ich mag überhaupt keinen Streit haben,

und trotzdem kann man sich mit mir

streiten, bis dass die Fetzen fliegen,

nicht wahr, Chef?!

Ich finde es eine bodenlose Gemeinheit,

wenn andere sich über Behinderte lustig machen.

Ich habe aber keine Hemmung davor,

einen Behinderten doof zu finden,

wenn er nun mal doof ist.

Ich bin ein sehr gläubiger Mensch,

kann es also nicht gut leiden,

wenn jemand sagt:

Mein lieber Gott“

wenn derjenige es nicht wirklich so meint.

Ich bin noch NIE geblitzt worden,

halte mich IMMER an die Höchstgeschwindigkeit.

Meinem Mann jedoch drohe ich,

er solle ja nicht zu spät nach Hause kommen.

Ich selber habe noch NIE im Halteverbot gestanden,

schimpfe aber ständig wie ein Spatz,

wenn ich keinen Parkplatz bekomme.

Ich mag nicht, wenn mein Sohn Blödsinn redet,

ich selber veräppele ihn aber ständig und DAS mit Vorliebe.

Ich bin so gut wie immer gut gelaunt,

ich erzähle auch immer gerne frei raus,

warum das so ist.

Wenn ich aber mal nicht so gut drauf bin,

erzähle ich auch DAS,

denn immerhin ist geteiltes Leid –

halbes Leid

und dann wissen die Leute,

woran sie sind.

Ich HASSE launische Menschen!!!

Und dennoch bin ich mit dem größten

Morgenmuffel verheiratet.

Aus mir wird doch KEINER schlau.

Wem sollte ich also anbieten,

mein Blog als Werbeplattform zu nutzen?

ICH weiß es nicht.

Wenn ich es dennoch irgendwann erfahren sollte,

könnte ich mir nicht vorstellen,

mich anzubieten.

Ich kann mich eben nicht gut vermarkten.

Ich möchte mich nicht aufdrängen.

Ich kann euch zeigen, was ich mache,

ich kann euch zeigen, was ich NACHmache,

ich kann euch erzählen, WAS ich erlebe.

Ich kann darüber schreiben

wie ICH die Welt mit MEINEN Augen sehe.

Was schließe ich nun daraus?

Stimmt mein Konzept nicht?

Bin ich noch nicht so weit?

Werde ich je soweit sein?

ODER

bin ich einfach zu schüchtern?

Au Backe – ich weiß es wirklich nicht!

Bei all diesen Überlegungen

bleiben für mich noch ein paar Fragen offen,

welche die Produkte betreffen,

die man ab und an zu Verfügung gestellt bekommt.

Es geht dabei jetzt nicht um die Werbung an sich.

Habt ihr auch schon mal bei jemandem gelesen:

Meine Meinung über das Produkt

ist und bleibt meine Eigene“

Ich sage dann immer zu mir selber:

Ja, aber genau diese

hätte ich dann gerne mal gewusst.“

Ich verfolge und lese ein anderes Blog,

um auch ein wenig von dem Menschen,

der dahinter steht, zu erfahren.

Geht es auf meinem Blog

nicht um MEINE Meinung?

Egal ob diese nun positiv ist oder nicht.

Ich meine ja nur.

Wenn ich ein Produkt

testen und präsentieren darf

und dann zu einem eigenen Ergebnis komme,

also mir meine eigene Meinung

bilden konnte,

welche ich dann aber nicht näher erläutere…

… WAS soll mein Leser dann denken? …

… Sag ich die Meinung nicht,

um andere nicht zu beeinflussen?

Sage ich sie nicht,

um das Produkt

nicht nur aus meiner Sicht zu bewerten?

Gebe ich meine Meinung nicht preis,

weil es niemanden etwas angeht?

Ich hätte schon gerne

das ein oder andere Mal

eine persönliche Meinung über die Produkte gelesen.

Und WAS denkt ihr nun, nach meinem Beitrag?

Würde ich ein Produkt kaufen,

welches der Meinung eines anderen

wohl eher negativ zu bewerten ist?

Und ob! Dann erst Recht!

 

Zauberhafte Grüße

Katja

Ohne Media Kit

aber mit ganz viel Spaß am Bloggen!

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4 responses to “Au Backe … wie sag ich`s nur …

  • Alexandra

    Liebe Katja, ja, das ist in der Tat anders als geplant. Aber abgesehen mal davon beantwortest Du die Frage, welchen Nutzen Deine Leser haben trotzdem; durch die Hintertür. Häng Dich nicht so sehr am Media-Kit auf. Stell Dir vor, dein Blog sei ein Buch und Du solltest ein Exposé für den Verleger schreiben oder einen Klappentext. Ich denke, daß Dir diese Perspektive viel mehr bringt. Deine Leser mögen dich, weil Du authentisch bist und eben nicht immer weichgespült, sondern auch mal unbequem. Weil sie wissen, was Sie von Dir erwarten können und trotzdem überrascht werden. Weil Du Deinen Stil gefunden hast, weil Deine Leser eine Beziehung zu Dir aufbauen konnten und können und weil sie Deinen Schreibstil mögen, weil Sie Deine Inhalte mögen, weil sie es spannend und unterhaltsam finden, zum Nachdenken anregend, lustig oder inspirierend, weil sie etwas von Dir für sich mitnehmen. Und nun wünsche ich Dir einen schönen, gemütlichen Sonntag! Alexandra x

    Gefällt mir

    • hoetuspoetus

      Hallo Alexandra,
      ich habe mich wirklich
      sehr schwer getan
      mit diesem Media-Kit.
      Auf der einen Art wollte ich
      die Monatsaufgabe „sausen“ lassen,
      aber DAS ist so gar nicht meine Art!
      Was ich einmal angefangen habe,
      bringe ich auch zu Ende.
      Doch dann kam meine schüchterne
      Seite zum Vorschein.
      Verstehst du, wie ich DAS meine?
      Ich konnte mir nicht vorstellen,
      dass jemand MICH als
      Werbeträger ansprechen würde,
      also biete ich mich
      auch gar nicht erst an.
      Deine Antwort und der Tipp
      mit dem Exposé vom Buch
      waren echt gut für mich –
      DANKE!
      DAS hat mich im Nachhinein
      ein wenig „lockerer“
      gestimmt 😉

      Auch dir noch einen schönen
      Sonntag Abend!
      Katja

      Gefällt mir

  • emmabee

    wunderbar, meine liebe Katja! eine große freude diese zeilen zu lesen 😉
    allerliebste grüße,
    *bee

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