Bullshit Index Null Komma Nix ….

 

naja nicht ganz,

aber es hält wacker zwischen 0,04 und 0,1

und WER hätte DAS gedacht?

 

 

Bei dem 9. Kapitel zum little blog.shop

hatte ich ein Wechselbad der Gefühle.

Warum?

Weil die Aufgabe Wahrheiten ans Tageslicht gebracht hat,

DIE ich nicht wissen wollte!

 

Als ich meine Texte hier der Reihe nach

auf ihren Flesch-Wert analysieren ließ, kamen

hohe Werte raus:

85, 88, 78, 77, 83, 79 ….

Ein Text, der mir sehr am Herzen liegt,

fiel aus der Reihe mit einen Wert von 70.

Generell gilt, je höher der Flesch-Wert,

desto lesbarer der Text.

ABER….

die leichte Verständlichkeit eines Textes

kann auch an einen Grundschulaufsatz erinnern.

 

Das Textniveau meiner Beiträge ist überwiegend

banal.

Meine Texte sind zwar gut lesbar, ähneln aber einem

Comic.

Was mich daran traurig stimmt?

Das Wort banal.

Es hört sich so gemein an.

Ich möchte nicht, dass meine Texte banal sind.

Ich halte banal als ein abwertendes Wort.

Man könnte ja auch sagen:

durchschnittlich und nichts besonderes.

 

Alexandra schrieb:

Die Mitte machts“

Bei mir gibt es aber leider keine Mitte.

 

Zu erfahren, WEM mein Schreibstil ähnelt,

tröstet es mich deshalb auch nur ein kleines bisschen.

 Die Mehrzahl meiner Texte ähneln dem

Schreibstil von

Melinda Nadj Abonji

ein paar Texte

Ingo Schulze

und dann geht es Querbeet

von Peter Handke bis hin zu Georg Trakl.

Ein Post ähnelt

Heinrich Böll,

aber wen wundert es, es ging ja auch um die

Kastanie von Anne Frank.

 

Beim BlaBlaMeter

 war ich dann auf das Schlimmste gefasst.

Immerhin hatte Alexandra geschrieben,

dass es sich dabei um eine

schonungslose Analyse

handelt,

wie viel BlaBla in unseren Texten steckt.

 Mein Ego wuchs wieder –

hielt sich das BlaBla in meinen Texten laut Analyse

doch eher niedrig.

 

Der Bullshit-Index bewegte sich

zwischen 0,04 – 0,05 – 0,06 – 0,07

und kam über ein 0,1 nicht hinaus.

Zu lesen, es hätte sich nicht so viel

heiße Luft und BlaBla

in meine Texte geschlichen, tat gut.

 

Wenn ich meine Texte schreibe,

dann habe ich das Skript schon grob im Kopf,

ich schreibe alles zu Papier,

lasse es liegen,

nehme es eine Zeit später wieder auf

und lese es nochmal laut vor.

Nur wenige Passagen werden geändert,

es fällt mir schwer, mehr zu ändern,

weil es dann nicht mehr so da steht,

wie das Skript in meinem Kopf.

Wenn ich es laut lese und eine Stelle bemerke,

wo ich ins Stocken komme,

ändere ich DAS natürlich ab.

Alles andere bleibt so.

Ich kann nicht anders.

 

DAS, was ich schreibe, ist DAS,

was ich erlebe.

Mit meiner Familie,

mit meinem Mann und mit meinem Sohn.

Es ist genau SO, wie es ist.

Wenn ich meine Texte mit meinen Vorbildern

und Lieblingsbloggern vergleiche,

fallen mir die Unterschiede schon auf.

  

Ich bin verliebt in die Texte von *bee.

Sie schreibt so leicht, so poetisch.

Sie berührt mich ganz tief.

Es tut mir gut ihre Texte zu lesen.

Sie fühlen sich so an,

als säße ich bei Mama auf dem Schoß

und höre eine Geschichte über Elfen und Feen.

  

Ebenso vernarrt bin ich in die Texte von

Persis.

 Wenn ich ihre Beiträge lese,

lache ich IMMER.

Sie schreibt so lustig, so ganz anders.

Ein wenig verrückt, um wahr zu sein,

und eben doch,

ganz nah dran an der Wahrheit.

Es liest sich unbeschwert.

Ich habe mich schon dabei ertappt,

dass ich ein und den gleichen Post

hin und wieder nochmal gelesen habe,

als ich mal down war -DAS baute mich auf.

Persis` Blog erinnert mich an eine richtig

tolle Sitcom – eine richtig, richtig tolle!

Und an meinen Lieblings Autor

David Sedaris.

 

Warum blogge ICH eigentlich?

 

Weil ich etwas zu „erzählen“ habe.

Die Anzahl der Leute,

die um mich herum bewegen, ist begrenzt.

WEM könnte ich also noch von meiner

kleinen Familie erzählen?

Was unsere Familie so treibt?

Was sie isst?

Was sie nicht essen will?

Und wie sie sich vergnügt.

 

Genau:

In einem eigens dafür entstandenem Blog.

Meinem Blog.

Meine Geschichten über mein Leben,

mit fast allem was dazu gehört.

Mein Thema:

Meine Familie und ich.

Und sei es wie es ist:

Dann schreibe ich eben

banal auf der einen Seite

und

doch ganz einzigartig auf der anderen.

Jetzt mal ohne Bullshit

DAS sind wir – Uns gibt es nur ein mal!

 

Bei allen meinen Posts dreht es sich darum,

was meine Familie und ich gemacht haben,

was ich nachgemacht habe,

was wir erlebt haben.

Mal ganz ehrlich?

Eigentlich ist es für mich nichts anderes

als ein Tagebuch.

JA!

Ich führe hier ein Tagebuch

und alle können darin lesen.

 

Als ich angefangen habe andere Blogs

zu lesen, war ich fasziniert von den

Fotos und den Texten dazu.

Die präsentierten Ideen spornten mich zum Nachmachen an.

Da gibt es zum Beispiel,

Dani, Vera und Rebecca

 die entweder

klitzekleine Glücklichmachern im Ofen zaubern

oder

riesengroßen Perfektionismus beim Fotografieren

an den Tag legen

oder sie zeigen

wie schön das Leben sein kann,

wenn man um alles eine hübsche Schleife herum bindet.

 

Nun vergleiche ich mal mein Blog

nach über einem Jahr

mit denen meiner Vorbilder.

 

Ich bin keine Perfektionistin mehr,

dafür fehlt mir die Zeit.

Heute ist es mir egal, ob der Kuchen zu dunkel geworden ist,

die Deko schief sitzt

oder die Tischdecke Falten wirft.

Mein Kind, was glücklich darüber ist,

Zeit mit mir zu verbringen, ist für mich wichtiger.

 

DAS heißt nicht,

dass ich den anderen DAS abspreche,

NEIN, im Gegenteil,

ich will damit mehr als deutlich machen:

mir geht das alles ganz und gar nicht leicht von der Hand!

Ich kann nicht improvisieren!

Ich kann nicht super gut backen!

Ich bin keine Spitzenköchin!

Fotografieren konnte ich noch nie gut!

Alles was ich mache,

muss ich gut überlegen und

zeitintensiv planen.

Ich mache das nicht mal eben SO.

 

Ich bewundere andere dafür:

Sie gucken in den Kühlschrank und in die Vorratskammer,

legen DIES und DAS auf die Anrichte und fangen an

etwas daraus zu zaubern.

Und DAS sieht dann toll aus,

es hört sich lecker an

und die Fotos sind umwerfend.

 

Wenn ICH jedoch etwas „zaubere“

dann heißt das:

ich brauche ein genaues Rezept,

ich erstelle einen Plan und

wenn alles auf der Anrichte liegt

gehe ich Punkt für Punkt vor.

Egal ob es sich dabei um etwas

Gebackenes, Gekochtes oder Gebasteltes handelt.

  

Das was ich mache, habe ich nicht gelernt.

Ich mache es einfach.

Ich bin nicht perfekt,

aber ich bin perfekt ich selbst.

 

Natürlich könnte ich jetzt daran arbeiten

und noch mehr Zeit investieren

um schönere Fotos zu machen

und noch ansprechendere Texte zu schreiben,

welche einen niedrigeren Flesch-Wert haben.

 

Aber wie schon anfangs erwähnt,

ich blogge hier über meine Familie und mich.

Meine Familie bliebe auf der Strecke

wenn ich versuchen würde,

das anzustreben, was ich bei den andere bewundere.

Ich könnte nicht mehr über meine Familie schreiben,

weil ich nicht mehr genug Zeit mit ihr verbringen.

 

Dann wäre ich nicht mehr ich.

Ich möchte aber ich sein,

mit allem was zu mir gehört:

Mein Mann, mein Sohn

mein Flesch-Wert, mein BlaBla

und alle meine Lieblingsblogs!

  

Zauberhafte Grüße

Katja

 

 

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17 responses to “Bullshit Index Null Komma Nix ….

  • pixelspielerei

    Und genau SO finde ich es auch richtig und wichtig! Davon abgesehen ist „blabla“ negativ belegt. Genauso wie „Kontrolle“. Aber:

    Als ich vor Jahren an einem Seminar teilnahm, erzählte uns die Referentin, dass wir ein Recht auf Kontrolle haben. Alles stutzte, hielt den Atem an und musste erstmal klar kriegen, was ein negativer Begriff mit einem Recht darauf zu tun hat. Aber … es stimmt: Zwischen meiner damaligen Chefin und mir war es an der Tagesordnung, dass wir uns gegenseitig kontrollierten, bevor wichtige Unterlagen unsere Büros verließen. Kontrolle ist etwas Produktives. Schnüffeln hingegen ist die Pest, hat aber auch nichts mit der klassischen Kontrolle zu tun.

    Seit dem habe ich jedenfalls Freundschaft mit dem Begriff „Kontrolle“ geschlossen. Ähnlich kann man es sicher mit „blabla“ machen. Denn es heißt im Grunde nichts anderes, als dass Deine Texte eingängig sind, von jedem verstanden werden können und nicht komplett abgehoben über allem Weltlichen schweben. Und das … finde ich richtig gut! ▲

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    • hoetuspoetus

      Hey – DANK dir.
      Genau das ist es!
      Und ICH schwebe garantiert
      nicht über allem weltlichem –
      wollte ich aber auch noch nie.

      Das, was du schreibst über
      die Kontrolle und dem Schnüffeln
      unterschreibe ich sofort.

      Manchmal sind es einfach nur die
      unterschiedlichen Blickwinkel,
      aus denen an etwas betrachtet
      und dann somit auch unterschiedlich
      beurteilt.

      Einen lieben Gruß aus der Sonne…
      Katja

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  • Alexandra

    Entzückte Grüße an die bezaubernde Katja. Also ist ein Tagebuch daraus geworden und keine wissenschaftliche Analyse. Und das ist wunderbar in Ordnung. Die Links sind Spaß, na gut, man kann sie auch als Alarm-o-meter benutzen, aber primar: Spaß! Wenn Du beim Arbeiten mit dem Kapitel am Ende herausfindest, was Du kannst, was Dir beim Bloggen Spaß macht, worüber Du gerne schreibst, dann hast Du alles richtig gemacht. Es geht nicht darum, zu bewerten, sich an und mit anderen zu messen oder krankhaft irgendwem nachzueifern. Es geht darum, herauszufinden, wer man selber ist. Wer man selber sein möchte. Und ich glaube, Du weißt, wer Du bist. Und das liest auch der Leser und dafür liest er hier … und nicht woanders.

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    • hoetuspoetus

      WoW….
      das ging jetzt runter wie Öl!
      Im Ernst! 😛

      Es juckte mir in den Fingern
      und ich wollte gerne auch mal
      fremde Texte durch die
      „Alarm-o-meter“ jagen.
      Ich konnte mich aber so eben
      grad noch bremsen … 😀

      Ich vergleiche mich irre gerne
      mit anderen. Dabei geht es mir gar
      nicht so sehr darum WAS
      andere besser machen, sondern
      was andere ANDERS machen als ich.
      Und dann stelle ich mir die Frage,
      kriege ich das auch hin oder
      gehe ich bie dem Versuch es zu probieren
      schon „baden“ …?

      Ich habe keine Hemmungen anderen ein
      riesengroßes Kompliment zu machen,
      wenn sie etwas richtig toll gemacht
      haben, oder sehr gut aussehen,
      oder gut riechen…..
      gut backen, gut kochen….
      gut fotografieren, gut schreiben….

      Zum Beispiel haben wir gegenüber der
      Apotheke ein Reisebüro, dort arbeitet
      eine Frau, DIE sieht so umwerfend
      schön aus! Das Gesicht, die Augen,
      die Klamotten…. ich möchte sie am Liebsten
      immer zu nur ansehen, wenn sie unsere
      Apotheke betritt.
      Letztens sagte ich ihr,
      warum ich sie immer so „anstarre“
      SIE war so baff, so glücklich und seither
      strahlt sie noch mehr!
      Da habe ich ja dann auch was von!
      Ein hübsches Gesicht
      was noch mehr strahlt.

      Ich glaube,
      ich muss raus aus der Sonne 😀

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      • Alexandra

        Ja, Katja, das hast Du sehr schön auf den Punkt gebracht. Schauen, kann ich das auch, neidlos gönnen und sagen, ich weiß jetzt, das ist nicht meins oder das ist zwar nicht so, aber anders meins. Meine Lieblingsstelle: “ Ich bin nicht perfekt, aber ich bin perfekt ich selbst.“ Können wir den bitte alle als Button haben?!

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      • hoetuspoetus

        Oh ja als Button!
        Tolle Idee 😛

        Wir bemalen zur Zeit Kaffeetassen.
        Auf einer steht vorne:
        „Schmeckt irgendwie komisch!“
        und hinten steht:
        „Was sagt ein Krokodil,
        wenn es einen Clown gegessen hat?“

        DAS war Söris Lieblingswitz im KIGA

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  • tina

    Vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich finde es immer toll wie Du aus Dir herausgehst. VG Kerstin

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  • Kreativsein Blog

    Hallo Katja, ich liebe es deinen Blog zu lesen, und das von Anfang an! Du schreibst so schön authentisch und es steckt ein Mensch mit Familie dahinter und keine Zeitung mit tollen Fotos, die vieles nur Verschönern. Ich habe am meisten Spaß, wenn bei dir was nicht so glatt gelaufen ist, und du es mit soviel Humor in Wörtern verpackst:-) Bei Dir brauch ich keine schönen Fotos, und manchmal entspannt es ein bisschen BlaBla zu lesen…so sind doch die Tagebücher, oder? Bei dir kann ich lachen oder auch über ernste Dinge nachdenken. Vergleiche dich bitte nicht mit Anderen, sondern bleibe bei dir! Man, jetzt habe ich aber viel für meine Verhältnisse geschrieben….
    Ich wünsche Dir eine schöne Woche!
    Und lass Dich drücken.
    Deine Nicole

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    • hoetuspoetus

      Nicole,
      danke für die BLumen 😀
      Im Ernst…
      Glatt läuft bei uns so gut wie
      gar nichts. Aber ich habe gelernt
      damit umzugehen.
      Meine Mutter hat immer gesagt:
      „Gott legt es nur DEM auf,
      der es tragen kann!“
      Damals habe ich immer gesagt,
      ich könne aber auch gerne drauf
      verzichten….
      heute nehme ich es als Kompliment.
      Und wenn DANN,
      etwas so richtig glatt läuft,
      freue ich mich wie BOLLE!!!

      Ich habe im Augenwinkel
      bei dir was über Häufchen gelesen…
      😛 DA schau ich später nochmal genauer.
      Vorweg aber auch dir schon mal eine
      richtig tolle Woche!!!
      Deine Katja

      Gefällt mir

  • Tanja

    Ich lese hier wirklich gerne und denk mir oft, da ich nur banale Kommentare schreiben könnte, die gefühlt einen sehr hohen Bla Wert hätten, lese ich und bleibe stumm. Aber heute habe ich mir gedacht, Banalität hin oder her, ich schreib jetzt mal was.

    Denn: Ich neugieriges Wesen habe das auch ausprobiert und bei mir war es sehr ähnlich:
    Mein Fleschwert liegt im Schnitt um die 60, mein Bullshitwert im 0,0irgendwas Bereich und ich schreibe (10 Blogeinträge getestet). 4 x wie Nadj Abonji, 2x wie Schulze + je einmal wie Fontane, Rilke, Nietzsche, Kant.
    Das hat mich auch in ein Wechselbad der Gefühle gestürzt, Kant ist toll aber so schreiben? Wer will das denn? Nadj Abonji kannte ich nicht und Fontane finde ich ziemlich langweilig. Also was solls. Nur weil irgendso ein Informatiker einen Logarithmus geschrieben hat, werde ich nicht anders schreiben. Kann ich gar nicht. Und es wäre schade, wenn Du etwas verändern würdest, weil etwas ganz Besonderes an deinem Blog die Authentizität ist, die hinter jeder Geschichte, jedem liebevollen Detail und jedem kleinen Fehlschlag steckt. Ich fühle mit Dir wenn Dein Ofen Dich nicht liebt und habe mir eine Packung Ofenkäse gekauft, nachdem ich deinen Beitrag über den Käsekuchen gelesen habe.
    Ich steh völlig auf deine zentrierte Art zu schreiben mit den vielen Zeilenumbrüchen und ich verbringe meine knapp bemessene Zeit gerne hier ohne mich hinterher zu ärgern.

    Also eigentlich wollte ich einfach mal Danke sagen.
    Dir noch einen schönen Tag und überhaupt
    Tanja

    Gefällt mir

    • hoetuspoetus

      Tanja! Ich muss schon sagen, …
      jetzt bin ich baff!

      Ich sage Dir: DANKE
      für diesen tollen Kommentar.
      Ich habe ihn glatt 3 mal hintereinander
      gelesen, weils er so schön und ehrlich ist.

      Ja… mit dem Zentieren …
      keine Ahnung, ich hab da so einen Tick…
      sogar die Fläschchen und Döschen im Bad
      und die Tupper Dosen in der Küche
      stehen zentriert und der Größe nach geordnet.
      Die Kleinen außen und zur Mitte hin die Größeren.
      Vielleicht sind das die Überbleibsel von
      meinem übertiebenen Ordnungswahn…?

      Dir auch einen schönen Tag und wie gesagt,
      DANKE… Katja 😛

      Gefällt mir

  • Persis

    Jetzt habe ich tatsächlich ne halbe Stunde mit den links in Deinem Beitrag zugebracht und komme erst jetzt dazu, einen Kommentar zu schreiben *lach*

    Ich finde es interessant, dass ich in letzter Zeit über so viel Beiträge stolpere, in denen sich der Schreiber mit seinen eigenen Bloginhalten auseinandersetzt. Manchmal ertappe ich mich auch dabei, wie ich nach rechts oder nach links schaue und dabei denke „Du solltest mehr wie XY schreiben, Deine Bilder sollten mehr nach NQ aussehen, bei Rezepten solltest Du Dich mehr an PW orientieren und überhaupt produzierst Du nur belanglosen Kleinsch*eiss“. Diese Gedanken sind müssig und anstrengend. Jedes Blog hat seinen Platz, seine „Daseinsberechtigung“ und seine Leserschaft. Wie Alexandra schrieb: wärst DU nicht DU, wären wir als Leser schon längst woanders. Und ich finds ehrlich schön, dass Du es im Gegenzug bei meinem Blog ähnlich zu sehen scheinst. Ich lese nämlich nicht nur Dein Blog sehr gerne, sondern auch Deine Kommentare.

    Gefällt mir

    • hoetuspoetus

      Im Grunde ticken wir doch
      dann alle gleich … nur der Eine
      etwas lauter, der Andere etwas leiser,
      ein Dritter im 3/4 Tackt und so weiter …

      Ja – und dann schaut man
      nach links und rechts …
      manchmal um einfach zu überprüfen
      WO man selber steht..?

      Ich ertappe mich oft dabei, wenn es
      um das Thema Haare geht!
      Ich gucke und schwärme wenn ich
      eine tolle Frisur sehe…
      SO genau SO hätte ich die Haare
      auch gerne mal.
      Nun habe ich ja das „Problem“
      (das Glück), mit den extremen
      Naturlocken …
      Selbst wenn ich mir vornehme
      mal was ganz anderes zu machen,
      sehe ich spätestens nach 2 Tagen
      aus wie immer.
      Außer vor 3 Jahren …
      da habe ich die Frisörin „genötigt“
      mir die Haare ratze fatze abzuschneiden.
      Sie hatte sich erst geweigert und dann aber
      (unter Tränen) zugeschlagen….
      DAS Ende vom Lied,
      alle nannten mich nur noch
      Monchichi
      Kennst du DIE noch von früher?
      Genau so sah ich aus!
      – Nur ein Tacken lockiger
      Seitdem lass eich DAS mit
      den Experimenten, bewundere die
      anderen und bleibe ich selber.

      Ich danke auch Dir für deinen
      tollen und ehrlichen Kommentar!

      Liebe Grüße… Katja

      Gefällt mir

  • Froschmama

    Ich stimme dir voll zu, ich schreibe auch wie es mir passt, es ist zwar kein Tagebuch, dafür schrei ich zu selten, aber dennoch ein Einblick in s Leben. Den ich immer mal gerne zeige ^_^

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    • hoetuspoetus

      Ja, und deshalb bin ich
      schon lange einer deiner Leser!
      Du bist ehrlich und hast keine
      Angst davor jemandem mal auf
      die Füße zu treten.

      Und auch wenn du im Moment nicht so oft
      zum Schreiben kommst …
      wir haben schon so einiges zusammen
      „erlebt“ und ich freue mich schon sehr
      irgendwann wieder mehr von dir zu lesen.

      Bis dahin … liebe Grüße… Katja

      Gefällt mir

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