Termine, Termine, Termine …

 … früher wäre ich ohne zu murren

von Ecke zu Ort gehetzt,

hätte es jedem versucht Recht zu machen,

und hätte mich selbst dabei

fast vergessen.

 

  

Seit dem ich Mutter bin,

beherzige ich einen ganz guten Tipp.

Wenn mir alles über den Kopf wächst,

wenn mir alles zu viel wird,

wenn ich gar nicht mehr weiß, wo ich anfangen soll,

wenn ich keinen richtig guten Gedanken fassen kann,

dann mache ich erst einmal eine Pause!

Ja! – richtig, eine Pause!

Entweder lege ich mich einen Moment auf die Couch

und träume so vor mich hin,

oder ich mache mir einen Cappuccino

mit extra viel Milchschaum

und blättere in einer Back- oder Kochzeitung.

 

Als ich dann bei Alexandra

vom „Mini-Retreat“ gelesen hatte,

hatte ich es noch „schwarz auf weiß“:

…wenn man blockiert ist,

hilft ein Mini-Retreat,

um bewusst,

gedanklich abzuschalten…“

 

Das Little-Blog-Shop Thema

des Monats lief unter dem Motto:

Schreibblockade und Themenhänger“

 

 Den Forschern nach,

beschäftigt sich unser Gehirn

weiter mit unseren Blockaden und Problemen,

und plötzlich haben wir den sogenannten Gedankenblitz

und sind wieder „im Geschäft“,

auch wenn wir uns nicht mehr bewusst darum gekümmert haben.

 

Als die Übung von Alexandra dann hieß:

Probiere ein Mini-Retreat aus,

dachte ich: Nichts leichter als das!

 

Ich habe da nämlich etwas

ganz besonderes ausprobiert

und es war

GENIAL.

Gerade jetzt wo wieder so viele Termine im Planer standen,

war es die absolute Erholung!

Ein

Jelly Spa BATH

 Jelly Spa Bath

Jelly Spa Bath ist ein Pulver für die Badewanne.

Es duftet unbeschreiblich gut,

aber das Beste,

es verwandelt sich in ein zähflüssiges

Wellness-Gelee

aus Tausenden von kleinen Perlen.

Es ist ein Gefühl,

als würdet ihr in

warmer Götterspeise sitzen!

HERRLCH!

Aufgrund der etwas festeren Form

speichert das Wasser die Wärme viel länger

als bei normalem Badewasser.

Somit kann man wirklich lange

in der Badewanne liegen und sich entspannen

Wellness pur!

 Jelly Spa Bad

Nach einem ausgiebigem Bad,

gibt man dann einfach ein wenig des mitgelieferten Spezialpulvers dazu,

und schon wird das Wasser wieder ganz normal.

Es kann dann wie gewöhnliches Badewasser

durch den Abfluss ablaufen.

 

Du steigst aus der Wanne,

deine Haut ist weich und du bist

super entspannt.

Es ist ein Luxusbad der besonderen Art.

 

Nach dem Bad habe ich mich dann daran gemacht,

den mir etwas peinlichen Teil der Monatsaufgabe

so schön wie möglich zu umschreiben.

  

Als spannende Extra-Übung schlug Alexandra

uns vor, eine Liste mit Liedern, Filmen oder Serien,

mit denen wir groß geworden sind, zu erstellen.

Da ich mir in letzter Zeit sehr viele Gedanken

über meine Kindheitserinnerungen mache,

brauchte ich nicht all zu lange überlegen.

Aber, oh mein Gott!

Jetzt wird es peinlich.

Ich war einer der größten

Modern Talking Fans.

Ich hatte JEDE Platte!

Die Poster aus der Bravo pflasterten meine Zimmerwände.

Als Dieter Bohlen und Thomas Anders sich trennten,

brach eine Welt für mich zusammen!

Das Gucken der Filme,

La Boum mit Sophie Marceau und Pierre Cosso

oder

Cinderella mit Bonnie Bianco und Pierre Cosso

ließen die „Herzschmerzen“ vorerst nicht heilen.

Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern,

wie meine Freundinnen Britta, Bibi und ich,

versucht haben Pierre Cosso in Frankreich anzurufen!

 

Wie selig war ich, als

Modern Talking

dann ihr Comeback feierten.

Auf einem Konzert konnte ich,

trotz der langen Zeit ihrer Abstinenz,

JEDES IHRER LIEDER

mitsingen, was meine damalige Begleitung

einerseits amüsierte

andererseits aber auch sehr irritierte.

 

Apropos einerseits und andererseits,

ich liebte die Kinderbücher von Brigitte Blobel,

las aber auch die Bücher von Heinz G. Konsalik.

 

Seit meinem 14 Lebensjahr jobbte ich in unserem Eiscafé.

Das war die Zeit, in der ich dann die ersten Lieder von

Eros Ramazzotti lernte.

Durch unsere Karl-May-Festspiele

kam ich so auch ab und an mit der Prominenz in „Berührung“.

Regelmäßig nach den Aufführungen wurde

bei uns ein Eis gegessen.

Das Café war dann immer besonders gut besucht.

Schnell belagerten die Fans die Tische,

um nah genug an ihren Stars zu sein.

Ich merkte die stechenden Blicke

der Groupies in meinem Rücken,

wenn Winnetou mich am Arm festhielt

und seine Bestellung aufgab.

Einmal kam Christopher Baker, der Sohn von Lex Baker,

da waren die Mädels außer sich.

Nur ich nicht, ich musste arbeiten.

 

Und wenn ich dann Zu Hause war,

habe ich kein Fernsehen geguckt, sondern gelernt.

Das war, als ich kleiner war, anders.

Da habe ich Serien geliebt, die da hießen…

Luzie, der Schrecken der Straße.

oder

Die Märchenbraut

oder

Nils Holgersson.

 

Ratz und Rübe,

sowie

Die Sendung mit der Maus

durften nie verpasst werden!

Und wenn die Muppets liefen,

saß ich ebenfalls vor der Flimmerkiste.

Wenn eine Folge von

Heidi

zu Ende war, hab ich immer geweint!

Das ist aber auch so ziemlich der einzige Grund gewesen,

Tränen zu verlieren.

Ich hatte eine wundervolle Kindheit!

Viel Zeit davon habe ich am Meer verbracht,

in Heiligenhafen, in der Möwenstraße.

Wenn die Hafenfesttage waren,

spielte dort sogar

die Kelly Family.

Das waren noch Zeiten,

als DIE mit ihrem Doppeldecker Bus umher reisten.

 

Es tut so gut, an all diese Erinnerungen zu denken und

drüber zu schreiben.

Ich habe die ganze Zeit so ein wohliges Lächeln im Gesicht.

Gedanklich in die Vergangenheit zu reisen,

das wird nun öfter auf meinem Plan stehen.

Es macht mich noch ein wenig glücklicher,

als ich sowieso schon bin.

 

Zum guten Schluss möchte ich

noch etwas zu meinem Ergebnis über das

Cluster zum Thema BLOG schreiben.

Das Clustering soll eine gute Methode sein,

sich Verschaltungen bewusster zu machen,

aber auch nach neuen Verschaltungen zu suchen.

Um meine Kreativität zu fördern,

häufe ich nun all das zusammen, was ich

mit dem BLOG assoziiere.

Das Cluster-Verfahren

war ganz schön schwierig für mich

Im Mittelpunkt stand

das Blog.

Die Ketten, welche ich dann bilden konnte,

waren kurz und ich hatte das Gefühl, ich drehe mich im Kreis.

Nicht weil ich die einzelnen Wörter oder Sätze

mit dem Stift umkreist hatte,

sondern weil es immer wieder auf das Gleiche raus kam.

 

Ich will etwas zeigen – ich will gesehen werden

ich will schreiben – ich will gelesen werden

Fotos machen – Fotos zeigen – Fotos ansehen

Tipps geben – Tipps einholen

Kontakte knüpfen – mit anderen austauschen

Mein BLOG – anderes BLOG

andere lesen – andere kennen lernen

 

Das Cluster zu erstellen war echt schwer.

Ich konnte es erklären und Assoziationen bilden,

ich konnte es aber nicht so aufschreiben, wie ich wollte.

Ich weiß, es war alles erlaubt,

sollte nicht zensiert werden

und auch die Anzahl war nicht festgelegt.

Trotzdem war es für mich unbefriedigend,

weil ich das Gefühl hatte, ich komme zu keinem Endergebnis.

Aber vielleicht gibt es DAS Endergebnis auch nicht,

und es ist für mich so, wie ich es oben beschrieben habe.

 

Aber wisst ihr, was letzte Woche das Allerschönste war:

Wenn man einen Papa hat, der zum Geburtstag des „kleinen“

Sohnes extra aus Flensburg kommt,

und im Gepäck ganz viele Dinge hat,

welche man auch noch aus der Kindheit kennt…

Diese großen Gläser,

gefüllt mit bunten Bonbons aus Dänemark.

Und eine Schachtel mit Lakritz-Pfeifen,

die wir, als wir klein waren, schon so geliebt haben.

Und Unmengen ein paar Cadbury Schokoladen

aus England.

 

Das war eine wunderschöne Monatsaufgabe!

DANKE, Alexandra!

 

Zauberhafte Grüße

Katja

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12 responses to “Termine, Termine, Termine …

  • littleedition

    Liebe Katja, Du treue Seele, das hat mich richtig glücklich gemacht, daß du so viel Spaß hattest. Das Jelly Spa muß ich unbedingt ausprobieren, das hört sich ja granatenstark an. Und dazu Bonnie Bianco:)

    Gefällt mir

    • hoetuspoetus

      Liebe Alexandra,
      es hat wirklich so viel Spaß gemacht,
      bis auf das Clustering 😉
      Ja bitte bitte bitte probier
      das Jelly Spa aus!!!
      Es ist der Brüller!!! 😀
      Am Liebsten wäre ich
      nicht aus der Wanne gestiegen 😀
      Josch werde ich noch mal sagen,
      dass DU mir ein solches BAD wieder mal
      als „Hausaufgabe“ aufgegeben hast …
      vielleicht klappts ja 😀
      Ganz liebe Grüße…… Katja

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  • Froschmama

    Deine Monatsaufgabe liest sich so schön*schnief
    Da denkt man automatisch an seine Kindheit zurück 🙂
    die recht ähnlich ist.
    Kennst du die Eisbonbons im Regenbogenpapier???Die gabs immer beim Arzt und in der Apotheke geschenkt und die Roten kleinen Kirschlollies *schmacht
    Ich erinnere mich an einen Geburtstag von mir, es hatte noch garnicht geschneit, ich stand auf und macht e den Rollo hoch und es vielen dicke Flocken vom Himmel, das schönste Geschenk, damals für mich.
    Solche Erinnerungen machen wirklich ein Stück Glücklicher.
    Danke das du da mitmachst und somit deinen Lesern auch glückliche Momente verschaffst 😀

    LG
    Froschmama

    Gefällt mir

    • hoetuspoetus

      Ohhhhhh jaaaaaaa
      die Eisbonbons im Regenbogenpapier!!!
      Die gibt es in einer Apotheke
      ein paar Orte weiter immer noch!
      Und die Kirschlollis ….. ach ja!
      Schön,
      dass ich dich ein wenig anstecken konnte
      … DAS freut mich jetzt noch mehr!
      Liebe Grüße zurück …. Katja

      Gefällt mir

  • Froschmama

    Achja, zum Bad hab ich nix geschrieben, ich bin nicht so der Fan von Wackelpudding, da wird mir beim anblick schon schlecht. Deswegen ist das Bad wohl eher nichts für mich 😀

    Gefällt mir

  • Claudia

    Hallo liebe Katja,

    ich glaube, deine Kette zum Thema Blog hätte ich auch gebildet. Wobei ich das auch ganz schön schwierig finde, weil ich manchmal gar nicht so genau weiß, was ich eigentlich will 😉
    Übrigens, mit dem Bad hast du mir ja echt eine Idee in den Kopf gesetzt. Ich habe leider keine Badewanne, aber als Geschenk ist das ja auch mal was anderes. Irgendwie hatte ich da die Assoziation mit irgendeiner Tussi, die im Fernsehen mal ein Bad in Mousse au Chocolat genommen hat….

    Liebe Grüße!

    Gefällt mir

    • hoetuspoetus

      … DAS kenne ich, liebe Claudia,
      manchmal weiß ich auch nicht
      WAS ich will 😀
      Das Bad ist WIRKLICH ein Knaller.
      Es wäre eine geniale Geschenkidee,
      eben weil es etwas BESONDERES ist!
      … echt jetzt? …
      ein Bad in Mousse au Chocolat?
      DAS hätte ICH sein können! 😀
      Liebe Grüße !!! Katja

      Gefällt mir

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