Verlorener Apfelkuchen

 oder

Wollen du eine Rose kaufen?“

 

 

Es geschah an einem Freitag Mittwoch, den 13.

 

Schon lange hatte ich vor,

die wundervollen

Apfel-Rosen-Tartelettes

von Nina nachzumachen.

 Sie sahen so toll aus,

wie richtigen Rosen.

 *

Kurz vorm Valentinstag war es soweit.

Ich notierte mir das Rezept,

schrieb die fehlenden Zutaten auf meinen Einkaufszettel.

Ich staunte nicht schlecht,

als ich ein paar Minuten später feststellte,

dass Froschmama

schon am Wochenende zuvor

die gleiche Idee gehabt hatte.

*

Ich bitte euch,

schaut euch die Fotos von den umwerfend aussehenden

Apfel Rosen Tartelettes

bei

Nina und Marion noch mal an.

Ja – schaut nochmal genau hin,

es lohnt sich.

 

Meine Tartelettes haben nämlich,

bevor sie in den Ofen kamen, eine Notlandung hingelegt.

Es hatte bis dahin alles so wunderbar geklappt.

All die Vorbereitungen waren

ohne Zwischenfälle gut verlaufen.

Ich hatte ein wenig Angst

vor dem Aufrollen der Apfelstücke gehabt.

Durch die wundervolle und lückenlose

Schritt für Schritt Anleitung von Nina

war es jedoch einfacher, als gedacht.

 *

Akribisch hatte ich nochmal alles zurecht gedrückt

und peinlich dran rumgefummelt,

bis alles so war, wie ich es haben wollte.

 

Richtig schöne Rosen zum Verschenken

am 14. Februar

 

Der Ofen war vorgeheizt.

Beim Einschieben des Blechs

merkte ich, dass das Rost zu tief eingeschoben war.

Ich wollte nun, ohne zu Hilfenahme eines zweiten Topflappen

das bereits heiße Rost mit dem Muffinblech drauf,

im Ofen etwas höher einschieben.

 Durch das enorme Gewicht…..

– ihr könnt es euch sicher denken….

…es machte

Splääääsch…

 Ich schrie: „Neiiiiiiiin!“

Meine Männer kamen angerannt.

Söri sagte nur:

Oh Mama, du hast da was in den Haaren.“

Josch konnte sich das Lachen kaum verkneifen

und meinte:

Klarer Fall….. verlorener Apfelkuchen

 *

Mir war zum Heulen zu Mute.

Aber es nütze nichts.

Ich wollte retten, was zu retten ist.

All das, was auf dem Boden lag, flog in die Tonne.

Alles, was in den Haaren klebte,

musste erst mal da drin bleiben.

Alles was noch auf dem Muffinblech war,

wurde, so gut es ging, in die Mulden geschoben.

 *

Das ist das Endergebnis.

 VERLORENER Apfelkuchen

Nicht schön….. aber selten!

 total verlorener Apfelkuchen

Eines kann ich mit Gewissheit sagen.

 Es hat sehr lecker geschmeckt!

 

Zauberhafte Grüße

Katja

und ihre verlorenen Apfel Tartelettes

verlorener Apfelkuchen

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10 responses to “Verlorener Apfelkuchen

  • Claudia

    Oh liebe Katja, solche Unglücke kenne ich zu genüge… Einen heißen Käsekuchen aus dem Ofen holen und der Springform-Boden löst sich, so dass der heiße und noch weiche Kuchen über Hände und Ofen fließt… Flüssigen Schokoguss aus Hüfthöhe fallen lassen, alles, aber auch alles ist bekleckert… Pürierte Himbeeren sind da auch sehr effektiv… Ich glaube, ich habe schon so ungefähr alles fallen gelassen, was geht 😉
    Aber wenn man wenigstens noch was retten kann, so dass die ganze Arbeit nicht total umsonst war, ist doch ganz gut. Lasst es euch trotzdem schmecken 🙂

    Liebe Grüße,
    Claudia

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    • hoetuspoetus

      Oh nein, Claudia…
      DAS hört sich ja echt gemein an.

      Ich hätte ja gar nicht gedacht,
      dass noch was zu retten war…
      und es hat trotzdem wirklich sehr gut geschmeckt.
      (und weil mir wegen der Pampe in der Küche
      so heuleelend war, hab ich auch glatt noch ein Stück
      mehr gegessen)

      Liebe Grüße……. Katja

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  • Persis

    Solange es schmeckt, ist doch nix verloren 😉 Irgendein Muffin, Keks, oder Tortenstueck geht bei mir auch immer stiften. Ein Hoch auf leicht wischbare Kuechenboeden!

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  • Froschmama

    Verlorene Apfeltartlettes, auch mal was besonderes 😉
    Hauptsache es hat geschmeckt. Deine Äpfel sind wenigstens Rot gelieben 🙂

    Hätte dich aber trotzdem zu gene gesehen, so mit Teig im Haar *hihi

    LG
    Froschmama

    Achja, die nächsten werden garantiert super 😀

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  • Nina

    Oh nein, wie schade… Das hätte mir auch passieren können 😉 Ich hatte mal bei meinem Sahnesprüher vergessen, die Dichtung einzubauen, bevor ich die Gaspatrone eingeschraubt habe – da hatte ich dann auch was in den Haaren (und im Gesicht, auf den Kleidern und der gesamten Küche) 😉

    Aber wenigstens konntest Du noch was retten und die Mühe war nicht ganz umsonst. 🙂

    Und wenn erst einmal ein paar Tage um sind, kannst Du wahrscheinlich drüber schmunzeln 😉

    Liebe Grüße

    Nina

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    • hoetuspoetus

      …. DAS war ja dann auch der Knaller…
      Die Küche sah aus wie „Bolle“ und mein Sohn sagt:
      „Mama, du hast da was in den Haaren“
      Wenn ich nicht so wütend gewesen wäre,
      hätte ich vielleicht da schon gelacht.

      Uih, so einen Sahnesprüher hatten wir,
      als ich Kind war…. Mama hatte ihn oft
      „verflucht“ und irgendwann war er dann weg?! 😀

      Ganz liebe Grüße zurück…. Katja

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  • Kreativsein Blog

    Liebe Katja, tut mir leid, aber ich musste bei deiner Geschichte lachen…du beschreibst das so toll, dass ich dich direkt vor Augen habe…mit dem “ Mama,Du hast was in den Haaren“…Herrlich und menschlich , wenn nicht alles nach Plan läuft…und viel authentischer! Lass die Anderen schöne Fotos machen, du hast die besseren Geschichten:-)

    Ganz liebe Grüße von mir…war schon lange fällig!
    Deine Nicole

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    • hoetuspoetus

      Liebe Nicole,
      vielen Dank für diese schönen Zeilen!!!

      Kindermund tut Wahrheit kund, nicht wahr?
      Manchmal ist es wirklich einfach nur schön
      mit den Kindern…. (auch wenns zum Heulen ist)

      Ganz liebe Grüße an dich…. Katja

      Gefällt mir

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